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  • SGZE
    25.04.2019
    „Zukunftsprozess Fessenheim“: Deutsch-französisches Verbindungsgremium setzt sich für europäische Finanzierung der Schienenverbindung Colmar-Freiburg ein
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Aufnahme in strategische Infrastrukturplanung der EU würde Strecke enorm aufwerten und Tür öffnen zu erheblicher finanzieller Unterstützung“

    Das deutsch-französische Verbindungsgremium des „Zukunftsprozesses Fessenheim“ setzt sich für eine Aufnahme der Schienenverbindung Colmar-Freiburg in die Infrastrukturplanung der EU als strategischen Lückenschluss zwischen beiden Ländern ein. Eine solche Anerkennung würde den Weg frei machen zu erheblicher finanzieller Beteiligung Europas an der Umsetzung von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Bei einem gemeinsamen Treffen in Freiburg hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer unter anderem mit Freiburgs OB Martin Horn, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie von französischer Seite Präfekt Laurent Touvet (Haut-Rhin), die Präsidentin des Conseil départemental Haut-Rhin, Brigitte Klinkert, und die Vizepräsidentin der Region Grand-Est, Christèle Willer, über diese Möglichkeit gesprochen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es diese große Chance zu nutzen gelte. Bärbel Schäfer: „Wir müssen jetzt große Einigkeit in der Region und mit Hilfe des Landes und der Region Grand Est zeigen, damit wir den Bund und die EU von der Notwendigkeit einer Finanzierung des Projekts überzeugen können“.

    Auch die Oberrheinkonferenz schlägt der EU konkret vor, die Verbindung Colmar-Freiburg in die strategische Infrastrukturplanung als sogenannte Trans-European-Networks (TEN-V) aufzunehmen. Bärbel Schäfer: „Eine Aufnahme in dieses Programm wertet die Strecke enorm auf und öffnet die Tür zu einer finanziellen Beteiligung Europas am Projekt Colmar-Freiburg von bis zu 30 Prozent. Das ist ein gut investiertes Geld, das wir zum Mehrwert für die Menschen einsetzen wollen“.

    Das Landesverkehrsministerium tritt an den Bund heran, um gleichfalls eine Anmeldung dieser zentralen Projekte in das TEN-Programm zu unterstützen. Auch aus der französischen Nachbarregion wird darauf hingearbeitet, dass von Paris aus Richtung Brüssel dieser Ansatz im Interesse der Region vertreten wird.

    Nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie im März für die Schienenverbindung Freiburg-Colmar mit äußerst positiven Aussichten sollen nun weitere Untersuchungen zur konkreten Realisierbarkeit des Projekts bis zum Sommer erfolgen. Dabei geht unter anderem um vertiefende Studien zu technischer Realisierung, Finanzierung, Umweltverträglichkeit und rechtlichen Fragen.

Pressestelle


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