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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.05.2019
    Buntes und lebendiges Schaufenster der UNESCO-Modellregion: Rund 6000 Besucherinnen und Besucher beim Biosphärenfest in Todtnau
    Ganze Region feiert bei vielen Attraktionen und spannendem Programm
     Beim Rundgang übers Fest besuchten Umweltstaatssekretär Andre Baumann (links) und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (zweite von links) auch die Schindelmacher aus Muggenbrunn.

    Rund 6000 Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag bei schönstem Frühlingswetter zum Biosphärenfest nach Todtnau. Rund 50 Aussteller und Vereine aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald präsentierten dort ihre regionalen Spezialitäten und luden zum Mitmachen ein. „Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Biosphärenfest unter dem Motto ‚Mitmachen, Erleben, Genießen‘ zur festen Größe in der Region entwickelt. Hier ist ein buntes und lebendiges Schaufenster der UNESCO-Modellregion entstanden“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrem Grußwort zur Eröffnung fest. Todtnaus Bürgermeister Andreas Wießner freute sich, dass die Bergwelt Todtnau Gastgeber des dritten Biosphärenfestes sein durfte: „Wir hoffen, dass alle Aussteller und Gäste den Festtag in höchstem Maß genießen konnten.“

    Vor knapp zwei Jahren wurde der Südschwarzwald von der UNESCO als Biosphärengebiet und damit als internationale Modellregion für nachhaltige Entwicklung anerkannt. „Es freut mich unglaublich, wenn ich hier vor Ort sehe, wie sich eine ganze Region für den Erhalt ihrer Kulturlandschaft einbringt und somit dem Artenschwund aktiv begegnet. Die nachhaltigen Projekte im Biosphärengebiet Schwarzwald tragen großflächig zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei“, sagte Umweltstaatssekretär Andre Baumann. Verschiedene erfolgreich gestartete Biosphären-Projekte stellte Moderatorin Kerstin Osygus am Nachmittag im Gespräch mit den Trägern vor, darunter die Kulinarischen Hinterwälder Wochen, die Neukonzeption des Resenhof-Museums in Bernau sowie die Partner-Initiative.

    „Mitmachen wird im Biosphärengebiet groß geschrieben, dies gilt auch fürs Biosphärenfest, wo Jung und Alt aktiv eingebunden werden“, sagte Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes. Zum Beispiel bauten Kinder unter Anleitung der Biosphären-Ranger Holzflöße und lernten dabei Wissenswertes über die ehemalige Flößerei im Schwarzwald. Auf spannenden Exkursionen konnten die Gäste die Natur in der Umgebung erkunden, etwa auf dem neuen Walter-Wagner-Weg des Schwarzwaldvereins oder auf einer Wanderung zu den Singvögeln des Bergwalds in Kooperation mit dem Feldberger Vogeltag.

    Auch kulinarisch war viel geboten, immer unter der Überschrift „regional und nachhaltig“. Vom Ziegenkäse über das Gyros vom Hinterwälder Rind bis zum Bauernhofeis genossen die Festgäste das Angebot der Landwirte und Vereine. Für Unterhaltung bis in den Abend sorgten der Grundschulchor Todtnau, die Jugendtrachtengruppe Todtnauberg sowie die Todtnauer Pop-, Rock- und Bluesband „Mr. Bee“. ​


    Foto: Flöße bauen in der Ranger-Werkstatt und anschließend im Brunnen vor dem Rathaus schwimmen lassen – eines von vielen Mitmachangeboten, die auf dem Biosphärenfest Anklang fanden.


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