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  • Abteilung 5
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert Bau eines Abwassersammlers in Lauterbach-Mooswald (Kreis Rotweil) mit 700.000 Euro
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ersterschließung von Weilern im Ländlichen Raum ist landespolitischer Förderschwerpunkt“ // 4,8 Kilometer lange Abwasserleitung nach Schramberg wird gebaut

    Das Regierungspräsidium Freiburg unterstützt den Bau eines Abwassersammlers in Lauterbach-Mooswald (Kreis Rottweil) mit 700.000 Euro. Der Zuwendungsbescheid ist am heutigen 25. Juni per Post an Bürgermeister Norbert Swoboda versandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Ersterschließung von Weilern im Ländlichen Raum ist ein landespolitischer Förderschwerpunkt. Die dortigen Gemeinden haben wegen der großen Ausdehnung höhere Aufwendungen als Kommunen in den Ballungsgebieten. Deshalb freue ich mich, dass wir hier einen Höchstfördersatz von 80 Prozent gewähren können. Für die Bewohnerinnen und Bewohner wird damit die Abwasserversorgung zukunftssicher und nach heutigem technischen Standard aufgestellt.“

    Lauterbach hat als Flächengemeinde zahlreiche kleinere Streusiedlungen, die noch nicht alle an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind. Diese werden noch über Kleinkläranlagen und geschlossene Gruben mit Hilfe von Tankwagen entsorgt. Die Kommune ist schwer dabei, die Anzahl der dezentralen Abwasseranlagen zu reduzieren und unternimmt dazu große Anstrengungen. Die Streusiedlung Mooswald mit ihren 20 Anwesen mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden soll über eine 4,8 Kilometer lange Abwasserleitung direkt an die Kläranlage in Schramberg angeschlossen werden. Mit dem Bau der Leitung werden auch wasserwirtschaftliche Missstände beseitigt und die Entsorgung zukunftssicher geregelt. Die Leitung kostet insgesamt 850.000 Euro.

    Die Förderung zielt laut Regierungspräsidium auch darauf ab, unzumutbar hohe Gebühren und Beiträge für die Einwohnerinnen und Einwohner zu vermeiden. In Lauterbach kostet ein Kubikmeter Wasser, Abwasser und Regenwasser derzeit 6,45 Euro und liegt damit im Landesvergleich sehr weit oben. Auch deshalb war es möglich, den Höchstfördersatz anzusetzen.

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