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  • Abteilung 4
    04.07.2019
    Deutsche und Schweizer Expertinnen und Experten arbeiten gemeinsam an Inhalten für grenzüberschreitende Verkehrsstudie am Hochrhein und Bodensee
    Erneute Zusammenkunft der Gruppe beim Regierungspräsidium Freiburg // Erste Maßnahmenvorschläge werden eingebracht

    Auf Einladung des Regierungspräsidiums Freiburg arbeiteten Expertinnen und Experten aus Deutschland und der Schweiz an den Inhalten für eine grundlegende Verkehrsstudie, die Handlungsempfehlungen für die Grenzregion Hochrhein/Bodensee zwischen Basel und Bodensee in Sachen zukünftiger Verkehrsentwicklung liefern soll. Das Szenario soll die Verkehrsströme mit dem Horizont 2040 prognostizieren und optimieren helfen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Für diese Arbeitsschrittkamen die Expertinnen und Experten aus den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau, Schaffhausen, Zürich und Thurgau, den nationalen schweizerischen Verkehrsbehörden ASTRA und ARE, dem eidgenössischen und deutschen Zoll, der Polizei sowie den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Landkreise und des Regionalverbands zu einem gemeinsamen Projektforum zusammen. Ziel der Studie war es zunächst, eine Prognose für die Verkehrsentwicklung in der Region in den kommenden zwei Jahrzehnten zu entwickeln. Auf dieser Basis soll nun ein Konzept von entworfen werden, mit denen die Straßeninfrastruktur nachhaltig verbessert werden kann.

    Bei dem Treffen der Fachleute am Regierungspräsidium Freiburg ging es darum, erste Maßnahmenvorschläge zu diskutieren und bereits bestehende Ideen weiterzuentwickeln, wie zum Beispiel der Neu- und Ausbau von Grenzübergängen. Im Fokus steht zudem die Prüfung des Zusammenspiels verschiedener Maßnahmen entlang des Hochrheins, die nicht isoliert, sondern hinsichtlich ihrer vernetzten Wirkung betrachtet werden sollen. Dazu zählen beispielsweise die schrittweise Digitalisierung der Zollabläufe sowie intelligente Verkehrslenkungssysteme mit Echtzeit-Informationen.

    Im Anschluss an diese Zusammenkunft ist nun vorgesehen, konkrete Konzepte und Handlungsempfehlungen für die Region zu erarbeiten. Um die anschließende Umsetzung möglicher Einzelprojekte anzustoßen, sollen die Ergebnisse dann vorab in die politischen Gremien eingespeist und öffentlich kommuniziert werden. Allerdings ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, über konkrete Ergebnisse, wie zum Beispiel Wünsche nach zusätzlichen Rheinbrücken, zu sprechen. Diese Vorschläge müssen zunächst miteinander abgeglichen und auch inhaltlich überprüft werden.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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heike.spannagel@rpf.bwl.de

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