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  • Abteilung 7
    12.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg wirbt um Lehrernachwuchs für die ländlichen Regionen
    Schulverwaltung unternimmt große Anstrengungen bei der Besetzungen von Lehrerstellen

    Das Regierungspräsidium Freiburg wirbt um angehende Lehrerinnen und Lehrer, da es insbesondere im Ländlichen Raum für das neue Schuljahr noch offene Stellen gibt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Aussichten für eine Einstellung sind vor allem in den Grundschulen und in den sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren besonders gut. Die Schulverwaltung bittet Bewerberinnen und Bewerber dringend darum, insbesondere auch Stellen in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut anzunehmen.

    „Es fehlt grundsätzlich an ausreichend geeigneten Personen auf dem Arbeitsmarkt, aber auch an Flexibilität bei den vorhandenen Bewerberinnen und Bewerbern“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Viele Bewerberinnen und Bewerber geben ausschließlich die Stadt Freiburg und die unmittelbare Umgebung als Einstellungsort an. Einen anderen Schulstandort lehnen sie ab, selbst dann, wenn es sich um unbefristete Landesbeamtenstellen handelt. Diese Tendenz hat sich im laufenden Verfahren nochmals verstärkt.“

    Das Lehrereinstellungsverfahren hat im Dezember 2018 begonnen mit der ersten Runde von Stellenausschreibungen, im Februar 2019 und im März 2019 folgten zwei weitere Runden von Stellenausschreibungen. Dabei machte das Regierungspräsidium von der Möglichkeit Gebrauch, viele der zu besetzenden Grundschulstellen im Ländlichen Raum bereits vor dem Hauptausschreibungsverfahren auszuschreiben.

    Wie geht es weiter?
    Aktuell stehen die freien Stellen als Stellen-Info im Internet unter www.lehrer-online-bw.de. „Wir hoffen, dass Lehrerinnen und Lehrer, die bislang die betroffenen Landkreise ausgeschlossen und sich nur für die Rheinschiene beworben haben, doch noch entscheiden, eine attraktive Stelle im ländlichen Raum anzunehmen. Wir appellieren an die Bewerberinnen und Bewerber, sich räumlich flexibler zu zeigen“, so der Abteilungspräsident der Schulabteilung Thomas Hecht.

    „Die Schulverwaltung tut alles, um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten – wir haben in den vergangenen Tagen alle Neubewerberinnen und Neubewerber, die sich räumlich eingeschränkt beworben haben, angerufen mit der dringenden Bitte, ob sie sich nicht auch in einer anderen Region einsetzen lassen. Leider ist diese Bereitschaft bisher nur in Einzelfällen zu erkennen“, so Thomas Hecht.

    Die jetzt im Stellen-Info-Verfahren ausgeschriebenen Stellen sind auch für Bewerberinnen und Bewerber aus dem Gymnasium geöffnet. Im Bereich der Grundschulen und Sekundarschulen I (Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren) sind sogar unbefristete Einstellungen möglich. Für manche Lehrbefähigungen, wie zum Beispiel Deutsch, Geschichte oder Spanisch, gibt es für die Gymnasien bereits jetzt, aber voraussichtlich auch in den nächsten Jahren mehr ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer als Einstellungsmöglichkeiten. Gerade für diese Lehrkräfte ist dies eine einmalige Chance doch in ihrem Wunschberuf zu arbeiten.

    „Wir hoffen, dass diese sehr gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer von diesem Angebot Gebrauch machen“ so Thomas Hecht. „Bei Interesse können
    sie sich gerne an die jeweiligen Staatlichen Schulämter oder auch direkt an das Regierungspräsidium, Abteilung Schule und Bildung, wenden.“

    Was tut die Schulverwaltung noch? Es werden wieder Teilzeitlehrkräfte gebeten, ihr Deputat aufzustocken, beurlaubte Lehrkräfte zu einer vorzeitigen Rückkehr animiert und Pensionäre wegen einer Weiterbeschäftigung angefragt. Das Land hat den Zugang für Anwärterinnen und Anwärtern aus anderen Bundesländern erleichtert sowie einen Ausgleich zwischen den Stellenkontingenten der Regierungspräsidien eingeführt. Haupt- und Werkrealschullehrer und Lehrkräfte mit gymnasialer Lehrbefähigung können verstärkt an den Sonderpädagogischen Beratungs- und Betreuungszentren (SBBZ) eingesetzt werden. Zusätzliche Angebote soll es in Form von Qualifizierungslehrgängen und Aufbaustudien für Lehrkräfte geben, die noch keine sonderpädagogische Ausbildung absolviert haben.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



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Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

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