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  • Abteilung 5
    16.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert den Bau eines Schmutz- und eines Regenwasserkanals in Häg-Ehrsberg (Kreis Lörrach) mit 766.800 Euro
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Land fördert gezielt Kommunen im ländlichen Raum bei der Optimierung der Abwasserentsorgung“ // Neue Kanäle für Rathausstraße und Halde
    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert den Bau eines Schmutz- und eines Regenwasserkanals in der Rathausstraße und der Halde in Häg-Ehrsberg (Kreis Lörrach) mit 766.800 Euro. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid ist am heutigen 16. Juli an Bürgermeister Bruno Schmidt übersandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Gesamtinvestition seitens der Gemeinde beträgt 950.000 Euro.
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Förderung entlastet die Bürgerinnen und Bürger bei den Gebühren und kommt der Umwelt direkt zugute.“ Die alten Mischwasserkanäle seien dringend sanierungsbedürftig. Außerdem sei der Aufbau eines Trennsystems der heutige Stand der Technik, weswegen das Land diese Erneuerung für Gemeinden im ländlichen Raum mit dem Höchstfördersatz von 80 Prozent unterstütze. Diese haben durch ihre größere Ausdehnung höhere Aufwendungen als Kommunen in Ballungsgebieten.
    Die bisherigen Kanäle in der Rathausstraße und der Halde sind 55 Jahre alt und entwässern im Mischsystem. Das heißt, Regen und Abwasser werden zusammen abgeleitet, was nicht mehr zeitgemäß ist. Durch eine Trennung von Regen und Abwasser kann der Fremdwasseranteil reduziert werden, da dieses künftig nicht mehr zur Kläranlage, sondern direkt in den Angebach eingeleitet werden kann. Der bestehende Mischwasserkanal zur Kläranlage Steinen wird ebenfalls entlastet.
    Ein weiteres Ziel ist die Schließung des Regenüberlaufs in Häg. Dieser ist auch technisch überholt und entlässt zu viel Mischabwasser in den Angebach. Ohne eine Anpassung des Kanalsystems wäre ein aufwendiger Umbau des Überlaufs notwendig. Wenn das Trennsystem in geplanter Form realisiert wird, kann der Überlauf geschlossen werden. Das Schmutzwasser kann dann gezielt zur Kläranlage Steinen abgeleitet werden und landet bei großen Regenmengen nicht mehr im Angebach. Durch die Investition ist es möglich, die Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler, die aktuell fast 7,40 Euro pro Kubikmeter für Wasser und Abwasser zahlen, zu entlasten. Diese Gebühr liegt im landesweiten Vergleich im sehr hohen Bereich.

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79083 Freiburg



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