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  • Abteilung 5
    24.07.2019
    Integriertes Rheinprogramm: Regierungspräsidium Freiburg informiert in Weisweil zur Umweltverträglichkeitsstudie für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Dienstagabend in Weisweil über die Inhalte der Umweltverträglichkeitsstudie für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/ Weisweil informiert. An der zehnten Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe nahmen neben den Bürgermeistern Michael Baumann (Weisweil), Ferdinand Burger (Wyhl), Jürgen Louis (Rheinhausen) und Jürgen Scheiding (Sasbach) auch die Gemeinderäte der vier Gemeinden sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative „Polder Wyhl/Weisweil so nitt e.V.“ teil. Gutachter Detlef Koch stellte die Auswirkungen des geplanten Rückhalteraums ausführlich vor. Großes Interesse fand im anschließenden Austausch insbesondere die vergleichende Bewertung der beantragten ökologischen Flutungen und der von Gemeinden und Bürgerinitiative vorgeschlagenen Schlutenlösung.

    Neues Informationsformat vorgestellt

    Harald Klumpp, Referatsleiter des Integrierten Rheinprogramms (IRP), betonte, dass das Regierungspräsidium auch während des laufenden Planfeststellungsverfahrens den Dialog mit der Bevölkerung aufrechterhalten wolle. „Wir wollen ein zusätzliches Informationsformat anbieten, mit dem wir die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar erreichen“, so Klumpp. So wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung am Dienstag über Aktualisierungen der IRP-Homepage informiert. Speziell zum Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil wurden dort neue Fragen und Antworten (FAQs) eingestellt (www.irp-bw.de und dort zum Rückhalteraum Wyhl/Weisweil). Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden dort auch ein Kontaktformular, mit dem sie sich direkt an die Expertinnen und Experten des IRP wenden können.

    Wie geht es weiter im Genehmigungsverfahren?

    Der Planfeststellungsantrag wurde Ende 2018 eingereicht. Nach erfolgter Vollständigkeitsprüfung durch das Landratsamt Emmendingen aktualisiert das  Regierungspräsidium derzeit die Unterlagen auf Grundlage des inzwischen vorliegenden Natura 2000-Managementplans für das FFH-Gebiet „Taubergießen, Elz und Ettenbach“. Außerdem werden die rund 30 Aktenordner umfassenden Antragsunterlagen  für einen digitalen Planungsordner aufbereitet. Der nächste förmliche Schritt im laufenden Planfeststellungsverfahren folgt durch das zuständige Landratsamt Emmendingen mit der Offenlage der Antragsunterlagen. „Wenn sich alles gut zusammenfügt, hoffen wir auf die Offenlage der Planunterlagen noch in 2019“, so Andreas Gold, Projektverantwortlicher für den Rückhalteraum Wyhl/Weisweil.

    Weitere Informationen:
    Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg mit dem Ziel, den vor dem Oberrheinausbau vorhandenen Hochwasserschutz am Rhein unterhalb Iffezheims wiederherzustellen. Das IRP basiert auf einer 1982 geschlossenen Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich. Auf ehemaligen Überflutungsflächen sind zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Rückhalteräume erforderlich,die ein Volumen von insgesamt rund 167 Millionen Kubikmeter haben werden. Das Vorhaben soll im Jahr 2028 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten des Integrierten Rheinprogramms betragen rund 1,7 Milliarden Euro (Kostenstand 01/2019).

Pressestelle


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79083 Freiburg



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