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  • Abteilung 5
    10.09.2019
    1,12 Millionen Euro für Hochwasserschutz in Bollenbach (Haslach i. K.)
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Investitionen in Hochwasserschutz lohnen sich“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert die Verbesserung des Hochwasserschutzes im Haslacher Ortsteil Bollenbach mit einem Zuschuss von insgesamt 1,12 Millionen Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 1,6 Millionen Euro.     

    „Die Gefahr von Starkregenereignissen und Überflutungen nehmen mit dem Klimawandel tendenziell weiter zu. Daher ist es wichtig, das sowohl das Land als auch die Kommunen in den Hochwasserschutz investieren, um Risiken zu minimieren und Schäden zu begrenzen“, so Umweltminister Franz Untersteller. „Insgesamt stellt das Land den Städten und Gemeinden in diesem Jahr knapp 46 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie zur Verfügung.“    

    Auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich überzeugt, dass der Ausbau des Hochwasserschutzes wichtige Verbesserungen für Bollenbach nach sich ziehen wird: „Im Hochwasserschutz lohnt sich jeder investierte Euro. Wir werden zwar den angestrebten Schutzgrad von 100 Jahren nicht erreichen können, gehen aber davon aus, dass in Zukunft jährlich Schäden in Höhe von rund 60.000 Euro vermieden werden.“           

    Große Bereiche des Ortsteils Bollenbach sind bei Überflutungen durch ihre kritische Lage gefährdet, da der Bollenbacher Talbach bereichsweise innerorts nicht im Taltiefpunkt verläuft. Bereits bei 10- und 20-jährlichen Hochwasserereignissen kommt es zu Ausuferungen mit Überflutungen. Zur Verbesserung der Hochwassersituation möchte die Stadt Haslach lokale Hochwasserschutzmaßnahmen entlang des Gewässers auf einer Gesamtstrecke von über 500 Metern durchführen.    

    Insbesondere die Aufweitung des Durchflussquerschnitts, der Neubau von zwei Brücken und eines Fußgängerstegs sowie die Erhöhung der bestehenden Ufermauern sollen den Hochwasserschutz verbessern. Wegen der räumlichen Begrenzung ist an den kritischen Stellen, der Brücke an der Dorfstraße und der Brücke an der Bollenbacher Straße, ein rechteckförmiger Entlastungskanal (Bypass) erforderlich, der neben dem Gewässer parallel verlaufen und bei einem 50-jährlichen Hochwasser (HQ50) ca. vier Kubikmeter Wasser pro Sekunde aufnehmen wird.      

    Insgesamt könne jedoch der heute angestrebte Schutzgrad von 100 Jahren nicht erreicht werden, immerhin könnten aber die dort sehr häufigen Überschwemmungen deutlich – wenn auch nicht komplett - vermindert werden. Ein höherer Schutzgrad sei aufgrund der örtlichen Situation mit wirtschaftlich vertretbaren Aufwand nicht zu erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung des RP.

     

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