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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.09.2019
    Hinterwälder im Fokus: Eifel-Ranger zu Besuch im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Vorausschau auf die Hinterwälder-Wochen vom 5. bis 19. Oktober

    19 Rangerinnen und Ranger aus dem Nationalpark Eifel haben das Biosphärengebiet Schwarzwald besucht. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über fachliche Themen, die Schwerpunkte der Arbeit der Ranger im Biosphärengebiet aber auch das Kennenlernen des Großschutzgebiets im Schwarzwald. 

    Geschäftsführer Walter Kemkes begrüßte die Gruppe in der Schönauer Geschäftsstelle und stellte das Biosphärengebiet Schwarzwald vor. Er erläuterte dabei die Besonderheiten der internationalen Musterregion für nachhaltige Entwicklung im Schwarzwald im Vergleich zu einem Nationalpark. Danach begann das Besuchsprogramm: Zunächst ging es zu Bio-Landwirt Werner Rützler aus dem Kleinen Wiesental, der eine Mutterkuhhaltung mit Hinterwäldern betreibt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Hinterwälder-Fördervereins und stellte seinen Betrieb den Gästen vor.  

    Im Anschluss führten Werner Rützler und die beiden Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt  die Gäste aus der Eifel um den nahegelegenen Nonnenmattweiher im Kleinen Wiesental. Dabei gab es auch einen fachlichen Austausch über die Frage, wie sich Naturschutz am besten in der Fläche und an konkreten Beispielen umsetzen lässt. Beim Mittagessen bei Maximilian Grether in der „Sennhütte“ hatten die Eifel-Ranger dann Gelegenheit, eine Spezialität vom Hinterwälder Rind auf dem eigenen Teller zu testen. 

    Am Nachmittag ging das Programm des Besuchs bei einem Bio-Landwirt im Kleinen Wiesental weiter, der ebenfalls Hinterwälder hat und diese zur Milchproduktion einsetzt. Er erläuterte den Gästen, warum das Hinterwälder-Rind aufgrund seiner kompakten Konstitution besonders gut mit der exponierten Berglage im Schwarzwald klar kommt und welche Vorteile es im Vergleich mit anderen Sorten hat. 

    Derzeit bereitet sich das Biosphärengebiet auf die ersten Kulinarischen Hinterwälder-Wochen vor, die am 5. Oktober unter dem Motto „Mit Genuss die Landschaft erhalten“ starten. Elf Gastronomen präsentieren dann bis zum 19. Oktober raffinierte Rezepte und laden in ihre Betriebe ein. Ziel dieser Initiative ist die Erhaltung dieser im Bestand gefährdeten heimischen Rinderrasse.

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