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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    30.09.2019
    „Mit Genuss die Landschaft erhalten“: Erste Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald vom 5. bis 19. Oktober
    Elf Gastronomen tischen auf und tragen zur Erhaltung der Hinterwälder Rasse bei
     Die Macher der ersten „Hinterwälder Wochen“ im Biosphärengebiet Schwarzwald. Foto: Thomas Stephan

    „Mit Genuss die Landschaft erhalten“: Das Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zu den ersten Kulinarischen Hinterwälder Wochen vom 5. bis 19. Oktober ein. Elf Gastronomen aus der Region werden kreative Gerichte zubereiten und in ihren Betrieben auftischen. Die Vermarktungsinitiative dient der Erhaltung der im Südschwarzwald typischen Hinterwälder Rasse. 

    Geschäftsführer Walter Kemkes: „Das Biosphärengebiet im Schwarzwald ist eine gewachsene Kulturlandschaft, die von grünlandreichen Waldlandschaften geprägt ist. Die Offenhaltung der Bergweiden prägt seit Jahrhunderten das Bild, das auch für den Natur- und Artenschutz äußerst attraktiv ist. Diese Weiden zu erhalten, ist eine große Herausforderung, zu der das Biosphärengebiet einen Beitrag leisten kann. Die Hinterwälder Wochen sind als Initiative ein Musterbeispiel dafür, wie nachhaltige Regionalvermarktung erfolgreich funktionieren kann und für alle Beteiligten ein Gewinn ist.“ 

    Organisiert wird die Reihe von Jan-Hendrik Faßbender, dem Referenten für Regionalentwicklung, Regionalvermarktung, Tourismus und Wirtschaft beim Biosphärengebiet Schwarzwald in enger Kooperation mit dem Förderverein für Hinterwälder Rinder. 

    Bernd Vogelbacher vom gleichnamigen Biohof aus Schluchsee-Schönenbach erklärt, was für ihn der Grund ist, an den Hinterwälder Wochen teilzunehmen: „Für mich stellt Regionalität die Möglichkeit dar, den Menschen vor Ort zu zeigen, wie unser Produkt hergestellt wird. Die Tiere sind sehr aufgeweckt, temperamentvoll und schlau und obendrein bietet das Fleisch eine sehr gute Qualität. Weiterhin sind die Hinterwälder am besten geeignet, eine schonende Beweidung der Steillagen zu gewährleisten.“ Er überwacht die Qualitätskriterien und die Herkunft des Fleischs. 

    Stellvertretend für die Gastronomen erläutert Volker Hupfer vom Naturparkhotel „Der Waldfrieden“ in Herrenschwand, was für ihn im Mittelpunkt der Initiative steht: „Die Bekanntheit des hochwertigen Produkts soll gesteigert werden. Der Bezug von qualitativ bestem Hinterwälder Fleisch soll einfacher werden, auch und besonders für die Gastronomie. Die Rasse und die Kultur müssen erhalten bleiben. Es ist ein Stück unserer Heimat, der wir uns verpflichtet fühlen.“ 

    Mit am Start sind das Hotel „Die Halde“ in Oberried-Hofsgrund, „Das Rössle“ in Bernau-Innerlehen, der Landgasthof-Hotel „Bergblick“ in Bernau-Dorf, das Gasthaus „Löwen“ in Bernau-Dorf, das Hotel-Restaurant „Albtalblick“ in Häusern, das Restaurant „Kamino“ in Häusern, das Kurhaus Bernau im Ortsteil Innerlehen, das Hotel-Restaurant „Waldeck“ in Menzenschwand, der Gasthof „Schwarzwaldhaus“ in Bernau-Innerlehen, das Naturparkhotel „der Waldfrieden“ in Todtnau-Herrenschwand, das Restaurant-Hotel „Sennhütte“ im Kleinen Wiesental und der Hotel-Gasthof „Vier Löwen“ in Schönau im Schwarzwald. 

    Wie funktionieren die Hinterwälder Wochen? Die Gastronomen haben in den beiden Aktionswochen drei spezielle Gerichte rund um das Hinterwälder Rind auf der Speisekarte. Die Landwirte liefern Fleisch aus artgerechter Haltung, die Köche verarbeiten das gesamte Tier, zahlen einen fairen Preis und stärken so die Wertschöpfungskette der heimischen Wirtschaft. Für die Gäste bleibt die Möglichkeit eines nachhaltigen Genusses.

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