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  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    16.10.2019
    Rückbau des Kernkraftwerks Fessenheim: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mahnt Einhaltung von Sicherheitsstandards an

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Dienstagabend bei der Sitzung der Überwachungskommission des elsässischen Kernkraftwerks Fessenheim angemahnt, dass die internationalen Sicherheitsstandards auch beim Rückbau des Kernkraftwerks vom kommenden Jahr an eingehalten werden müssen. Die Brennstäbe müssten nach der Abschaltung der Reaktoren noch ca. drei Jahre im Abklingbecken in Fessenheim abkühlen, bevor sie in die Wiederaufbereitungsanlage nach La Hague transportiert werden können.  

    Es müsse sichergestellt werden, dass die Kühlung des Abklingbeckens auch bei einem Stromausfall in Folge einer Überflutung oder eines Erdbebens aufrechterhalten werden könne, so Schäfer. Zudem sei das Becken bislang nicht  ausreichend gegen externe Ereignisse wie Flugzeugabstürze oder Anschläge geschützt. „Diese aus unserer Sicht unabdingbaren Sicherheitsvorkehrungen haben wir vehement eingefordert und die französische Aufsichtsbehörde hat zugesichert, sie umzusetzen“, berichtete Schäfer. 

    Im September war bekannt geworden, dass das Kernkraftwerk Fessenheim seinen Betrieb bis zum Sommer 2020 endgültig einstellen wird. Der erste Reaktor des grenznahen Kernkraftwerks soll am 22. Februar 2020 abgeschaltet werden. Der zweite Reaktor soll am 30. Juni 2020 vom Netz gehen. 

    In der Sitzung am Dienstag informierte die französische Atomaufsichtsbehörde über den geplanten Rückbau des Kernkraftwerks, der bis 2040 dauern werde. „Mit der längst überfälligen Abschaltung der Reaktoren im kommenden Jahr wird die größte Gefahr gebannt. Wir werden aber auch in der Zeit danach den Rückbau im Auge behalten und wenn es notwendig ist, die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen einfordern“, erklärte Bärbel Schäfer.

     

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