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  • Abteilung 4
    17.10.2019
    Meilenstein für die Planung der Ortsumfahrung von Lahr (Ortenau, B 415): Bund stimmt Einbeziehung einer verlängerten Trasse zu
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Weitere Stadtteile von Lahr können entlastet werden“

    Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur hat dem Regierungspräsidium (RP) Freiburg die Zustimmung erteilt, dass in die Planung der Ortsumfahrung Lahr (B 415) auch Überlegungen zu einer verlängerten Trasse über die Lahrer Ortsteile Kuhbach und Reichenbach hinaus einbezogen werden dürfen. „Damit kann der verkehrliche Nutzen einer Ortsumfahrung von Lahr nochmals erheblich verbessert werden. Zudem können weitere Teile der Stadt entlastet werden“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest. 

    Wie das RP berichtet, sei im Rahmen der ersten Dialogveranstaltung zur Ortsumfahrung am 6. Februar sowie in den darauffolgenden Monaten seitens der Lahrer Bürgerschaft immer wieder auf das Erfordernis einer Trassenverlängerung hingewiesen worden. Ziel dieser Initiativen sei es, auch die Geroldsecker Vorstadt sowie Teile der Kernstadt von Lahr entlasten. Das RP habe die Anliegen aufgegriffen und sei bereits mit einer Verkehrserhebung und der aktuell noch laufenden Verkehrsuntersuchung darauf eingegangen.   

    Darüber hinaus habe die Behörde erste potenzielle erweiterte Trassen betrachtet und im Sommer entsprechende Kostenschätzungen an das Ministerium weitergeleitet. Die Neubewertung des Projektes durch das Ministerium habe nun ergeben, dass auch eine verlängerte Trasse zur Entlastung der Geroldsecker Vorstadt ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis aufweist und somit in die Planungsüberlegungen einbezogen werden kann.  

    Weitere Informationen zu den aktuellen Planungen sowie die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung sollen den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Monaten auf einer zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung vorgestellt werden.

     

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