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  • Abteilung 4
    21.10.2019
    Ortsumfahrung von Stockach: Bund stimmt der Planung einer verlängerten Trasse zu
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Weitere Stadtteile von Stockach entlasten“

    Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur hat dem Regierungspräsidium Freiburg die Zustimmung erteilt, dass in die Planung der Ortsumfahrung Stockach (B 14/ B 313) auch Überlegungen zu einer verlängerten Trasse über die Stockacher Ortsteile Windegg (Mahlspüren) und Zizenhausen hinaus einbezogen werden dürfen. „Damit können wir den verkehrlichen Nutzen der Ortsumfahrung im Stockacher Westen nochmals erheblich verbessern und zudem weitere Teile der Stadt entlasten“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest.  

    Die im Bundesverkehrswegeplan vorgesehene, rund drei Kilometer lange Umfahrung erstreckt sich westlich von Stockach von der L 194 - kurz nach dem Rißtorfkreisel in Richtung Nenzingen - bis zur B 14 zwischen Stockach und Windegg. Eine aktuelle Verkehrsuntersuchung zeigt, dass der von Meßkirch kommende Schwerverkehr auf der B 313 in etwa gleich stark ist wie der von Tuttlingen kommende auf der B 14. Nach Vorschlag des Verkehrsgutachters sollte deshalb im Norden von Stockach eine Anbindung der B 313 an die Umfahrung weiterverfolgt werden. Dieser Wunsch sei bereits in der Bürgerveranstaltung im vergangenen Jahr deutlich geworden. 

    Wie das Regierungspräsidium berichtet, zeigten die   Planungen, dass die Anbindung zwischen Hindelwangen und Zizenhausen topographisch schwierig ist. Außerdem sollten noch mehr Anwohnerinnen und Anwohner entlastet werden. So entstand die Idee, die B 14 von Tuttlingen kommend direkt an Windegg vorbei an die Umgehung anzuschließen und die Umfahrung nicht vor, sondern nach Zizenhausen an die B 313 anzuschließen. So können Windegg wie auch Zizenhausen vom überörtlichen Verkehr entlastet werden. 

    Darüber hinaus regte der Verkehrsgutachter an, die Umfahrung im Süden nicht an der L 194 zu beginnen, sondern an der B 313 von Espasingen kommend an der Auffahrt zur A 98. 

    Beide insgesamt vier Kilometer umfassenden Verlängerungen wurden dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur zur Neuberechnung vorgelegt. Die Umfahrung Stockach war bereits im Bundesverkehrswegeplan mit einem sehr hohen Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV 4,1) aufgeführt. Dieser hohe Wert war auch für die hohe Priorisierung beim Land Baden-Württemberg ein wichtiger Faktor. Die nun durchgeführte Neuberechnung konnte den sehr hohen Wert nochmals verbessern. So weist die verlängerte ein NKV von 4,8 auf. 

    Wie das RP mitteilt, werden nun die Varianten der Trasse entwickelt. Diese Planungen fließen dann auch in die bereits beauftragte Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie ein. Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, werden diese den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

     

     

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