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  • Abteilung 3
    27.11.2019
    47 Landwirtinnen und Landwirte im Regierungsbezirk Freiburg haben die Meisterprüfung bestanden
    Regierungsvizepräsident Ficht: „Unternehmer in der Landwirtschaft müssen sich gesellschaftlichen Forderungen nach umweltgerechtem Handeln stellen“

    Bei einer Feierstunde im Regierungspräsidium Freiburg haben Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Friedbert Schill, Bildungsbeauftragter des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV), am Mittwoch 47 Landwirtinnen und Landwirten die Meisterbriefe überreicht. Zudem wurden sechs Agrarbetriebswirte für ihre 25-jährige Tätigkeit mit einer silbernen Urkunde ausgezeichnet. 

    „Mit der bestandenen Meisterprüfung sind die Landwirtinnen und Landwirte gut gerüstet, einen modernen Betrieb zu führen und in diesem vielseitigen und anspruchsvollen Berufsfeld erfolgreich zu wirken“, sagte Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und gratulierte den frisch gebackenen Meisterinnen und Meistern zu diesem wichtigen Schritt der beruflichen Qualifizierung. Ficht beschrieb das breite Aufgabenspektrum der Landwirtschaft von der Produktion regionaler und hochwertiger Lebensmittel über ihre Dienstleistungen für Erholung und Tourismus bis zur Landschaftspflege. Die Landwirtschaft müsse sich fortlaufend neuen technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen stellen, etwa der Umsetzung der Düngeverordnung und anderen Vorgaben der gemeinsamen Agrarpolitik in der Europäischen Union. „Sie müssen sich mit Ihren Betrieben vorausschauend an die sich verändernden Bedingungen anpassen. Das kostet im täglichen Geschäft viel Zeit und Energie, bringt aber auch Freude und beruflichen Erfolg“, so Ficht.  

    Angesichts der aktuellen Proteste der Landwirtschaft gegen die Agrarpolitik und das Volksbegehren zum Artenschutz wies Ficht darauf hin, dass die Landesregierung reagiert habe: Sie werde ein Bündel von Maßnahmen beschließen mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu stärken und dabei sowohl die konventionelle als auch die ökologische Landwirtschaft zukunftssicher weiterzuentwickeln. Der Berufsstand habe seine Bereitschaft angekündigt, daran konstruktiv mitzuwirken. 

    Ficht rief die neuen Meisterinnen und Meister dazu auf, sich in den Dialog einzubringen und interessierten Menschen zu erklären, wie moderne Landwirtschaft funktioniere: „Sie repräsentieren einen neuen Unternehmertyp in der Landwirtschaft, der sich den gesellschaftlichen Forderungen nach umweltgerechtem Handeln stellen muss“, sagte er. Die neuen sozialen Medien wie auch die analogen Netzwerke wie Vereine oder Gemeinderäte böten umfassende Möglichkeiten des Austauschs, die es zu nutzen gelte.

     

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