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  • Abteilung 3
    10.02.2020
    Über 26 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fließen in den Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Mit attraktiven Angeboten auf dem Land der Urbanisierung entgegenwirken“

    Über 26 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes fließen in diesem Jahr in den Regierungsbezirk Freiburg. Davon profitieren 373 Projekte in 131 Gemeinden, darunter Vorhaben im Wohnungsbau und im Gewerbe. Insgesamt werde damit ein Investitionsvolumen von 211 Millionen Euro angestoßen, teilte das Regierungspräsidium mit. 

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat am Montag die ELR-Programmentscheidung für das Jahr 2020 bekanntgegeben. Demnach steht landesweit für dieses Jahr eine Fördersumme von 90 Millionen Euro zur Unterstützung des ländlichen Raums zur Verfügung.  

    „Mit dem ELR-Programm setzt die Landesregierung die richtigen Anreize zur Stärkung des ländlichen Raums. Mit attraktiven Angeboten auf dem Land können wir der Urbanisierung entgegenwirken“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie wies darauf hin, dass im Regierungsbezirk Freiburg 13 von landesweit 41 ELR-Schwerpunktgemeinden angesiedelt seien. Diese Gemeinden werden auf Grundlage ihres Zukunftskonzepts bis zu fünf Jahre lang über das Entwicklungsprogramm gefördert. 

    Der Schwerpunkt des Programms zielt derzeit auf die Innenentwicklung ländlicher Kommunen und vor allem auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. So erhalten im Regierungsbezirk Freiburg Eigentümer von 430 Wohnungen einen Zuschuss. Mit dem Geld werden Wohnungen modernisiert, zur Eigennutzung neu gebaut oder bestehende Gebäude werden zu Wohnraum umgenutzt.  

    Zudem profitieren 69 Gewerbebetriebe von den ELR-Mitteln. Durch die anstehenden Investitionen werden 229 Arbeitsplätze neu geschaffen und 801 Arbeitsplätze gesichert. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Verlagerung von Gewerbebetrieben in Gebiete, in denen sie nicht stören. Zudem erhalten 22 Betriebe wie Dorfgasthäuser, Bäckereien und Dorfläden einen Zuschuss, die damit die Grundversorgung im ländlichen Raum sicherstellen. 

    Vom Bauen mit ELR-Mitteln profitiert auch der Klimaschutz. So erhält jedes dritte Förderprojekt im Regierungsbezirk für die überwiegende Verwendung von Holz in der Tragwerkskonstruktion einen Zuschlag. „Der Holzbau hat in unserer Region eine lange Tradition. Er ist nachhaltig, weil er CO2  bindet und gleichzeitig zur regionalen Wertschöpfung beiträgt“, hob Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hervor.

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