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  • Abteilung 1
    08.04.2020
    „Motorräder stehen lassen, um Klinikbetten frei zu halten“
    Regierungspräsidentin, Landrätinnen und Landräte fordern verantwortungsvolle Freizeitplanung am Osterwochenende

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat gemeinsam mit allen Landrätinnen und Landräten des Regierungsbezirks Freiburg die Bevölkerung aufgerufen, am bevorstehenden Osterwochenende nicht Motorrad zu fahren und keine gefährlichen Sportarten wie zum Beispiel Mountainbiking und Klettern auszuüben: „Wir müssen jetzt alles dafür tun, die Klinikbetten freizuhalten. Bitte planen Sie Ihre Freizeit verantwortungsvoll.“ Der Regierungsbezirk Freiburg ist mit seinen schönen Landschaften in den Regionen Bodensee, Baar, Heuberg, Schwarzwald, Hoch- und Oberrhein ein besonders beliebtes Ziel für Motorradfreunde und sportbegeisterte Menschen.          

    Die Kliniken und Krankenhäuser im Regierungsbezirk Freiburg rechnen zu Ostern mit einer weiteren Zunahme von Corona-Patienten, die stationär behandelt und zum Teil auf den Intensivstationen beatmet werden müssen. „Alle unsere Anstrengungen zielen darauf ab, die Kliniken jetzt zu entlasten, damit unser Gesundheitssystem die Herausforderungen meistern kann“, erklärte die Regierungspräsidentin gemeinsam mit den Landrätinnen und Landräten. Dies gelte für alle Stadt- und Landkreise des Regierungsbezirks.   

    Dazu könne jeder Einzelne und jede Einzelne mit einem angemessenen Freizeitverhalten beitragen. Wandern, Radfahren und Spazierengehen seien Aktivitäten, die derzeit ausgeübt werden können. Voraussetzung sei, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. 

    Menschenansammlungen zum Beispiel in Parks, auf Grill- und Wanderparkplätzen sowie an anderen Treffpunkten könnten die Anstrengungen der vergangenen Wochen wieder zunichtemachen. Touristischen Attraktionen wie den Aussichtbergen im Schwarzwald, dem Bodensee und den Uferpromenaden am Rhein und anderen Flüssen sollten deshalb über Ostern nicht aufgesucht werden.   

    Regierungspräsidentin Schäfer bedankte sich gemeinsam mit den Landrätinnen und Landräten bei den Menschen im Regierungsbezirk für ihre Bereitschaft, die eigenen Interessen zum Wohle der Allgemeinheit zurück zu stellen: „Uns ist bewusst, dass die verordneten Einschränkungen gerade an den Feiertagen den Menschen persönliche Opfer abverlangen. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich die gewünschten Erfolge einstellen werden und wir dann wieder Schritt für Schritt in ein normales Leben zurückkehren können.“

     

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