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  • Abteilung 5
    16.04.2020
    Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Kaiserstuhl“ liegt aus
    Stellungnahmen können von 20. April bis 14. Juni eingereicht werden

    Orchideenreiche Halbtrockenrasen, Trockenwälder und Felskomplexe, eingebettet zwischen Rebterrassen, Buchen- und Eichen-Hainbuchenwäldern zeichnen das Natura 2000-Gebiet Kaiserstuhl aus. Wie diese Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten erhalten und entwickelt werden können, stellt der Managementplan dar, dessen Entwurf das Regierungspräsidium Freiburg ab Montag, 20. April, öffentlich auslegt. Bis Sonntag, 14. Juni, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellungnahmen abzugeben. 

    Das Natura 2000-Gebiet „Kaiserstuhl“ umfasst große Bereiche des gleichnamigen Mittelgebirges und erstreckt sich über die Städte und Gemeinden Bötzingen, Breisach am Rhein, Eichstetten, Ihringen, Vogtsburg im Kaiserstuhl, Bahlingen, Endingen am Kaiserstuhl, Sasbach und Riegel in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen. Es setzt sich aus einem 7909 Hektar großen Vogelschutzgebiet sowie einem 1059 Hektar großen Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet zusammen. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 212 FFH-Gebiete, die mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan.  

    Der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Kaiserstuhl“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen, FFH-Arten sowie der geschützten Vogelarten nach der Vogelschutzrichtlinie dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. 

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab Montag, 20. April, über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar. Ansprechpartnerin beim Regierungspräsidium Freiburg ist Ina Hartmann: Ina.Hartmann@rpf.bwl.de.

    Stellungnahmen können per Post an folgende Adresse gerichtet werden: Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg  oder per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement@rpf.bwl.de (Betreff: Stellungnahme MaP Kaiserstuhl).

     

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Heike Spannagel
Pressereferentin
Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
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