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  • SGZE
    01.07.2020
    Bahnstrecke Colmar-Freiburg: Regierungspräsidentin Schäfer begrüßt Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für vertiefte Machbarkeitsstudie
    „Starkes Signal dafür, dass wir es ernst meinen mit dem Zukunftsprozess Fessenheim“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für die vertiefte Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Colmar-Freiburg begrüßt: „Nach der Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim ist das ein starkes Signal dafür, dass es den Partnern auf französischer und deutscher ernst ist mit dem Zukunftsprozess Fessenheim“, sagte Schäfer am Mittwoch in Freiburg. Damit können die konkreten Planungen dieses großen Vorhabens im Herbst beginnen. 

    Die Bahnstrecke Colmar-Freiburg wird die Anbindung Region Grand Est an die deutsche Seite erheblich verbessern. „Dies ist nicht nur eine Perspektive für die grenzüberschreitende, nachhaltige Mobilität und damit für den Klimaschutz. Diese Bahnstrecke ist Grundlage für eine wirtschaftliche Entwicklungsachse zwischen Colmar und Freiburg“, erklärte die Regierungspräsidentin. In Straßburg und Kehl sei heute schon ersichtlich, welche Dynamik solche Verbindungen entfalten können. Davon werde auch der in Fessenheim geplante deutsch-französische Wirtschafts- und Innovationspark profitieren. 

    Die Region Oberrhein habe sich dafür eingesetzt, dass das Projekt Bahnstrecke Colmar-Freiburg in die Prioritätenliste des Aachener Vertrages aufgenommen wurde. Dies zahle sich jetzt aus. Schäfer bedankte sich für die Unterstützung der deutsch-französischen Parlamentariergruppe, die diesen Erfolg ermöglicht habe. 

    Unterzeichnet wurde die Vereinbarung für das Land Baden-Württemberg vom Minister für Verkehr, Winfried Hermann, für die Bundesrepublik Deutschland von Hugo Gratza, Leiter der Abteilung Eisenbahnen im Bundesminsterium für Verkehr und digitale Infrastruktur, für den französischen Staat von der Präfektin der Region Grand Est, Josiane Chevalier, für die Region Grand Est vom Präsidenten des Conseil Régional, Jean Rottner und für das Département Haut-Rhin von der Präsidentin des Conseil Départemental, Brigitte Klinkert. 

    Die Vereinbarung umfasst Planungskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro, die jeweils zur Hälfte von französischer und deutscher Seite getragen werden. Die Planungen werden vom französischen Eisenbahnnetzbetreiber SNCF Réseau im französischen Untersuchungsgebiet und vom deutschen Eisenbahnnetzbetreiber DB-Netz AG im deutschen Untersuchungsgebiet durchgeführt. Die neue Planungsphase soll im September beginnen.

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