Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Freiburg »Pressemitteilung
Startseite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Freiburg

Schnellstart

  • Abteilung 2
    10.09.2020
    Grafenhausen, Kandern und Hornberg sind die neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Große Chancen für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum“

    Drei von fünf neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) in Baden-Württemberg liegen im Regierungsbezirk Freiburg: Grafenhausen (Landkreis Waldshut), Hornberg (Ortenaukreis) und Kandern (Landkreis Lörrach). Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat diese Entscheidung des Ministeriums für Ländlichen Raum am Donnerstag begrüßt: „Mit der Anerkennung als Schwerpunkgemeinden eröffnen sich große Chancen für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum. Damit honoriert die Landesregierung die mit intensiver Bürgerbeteiligung aufgestellten kommunalen Entwicklungskonzepte der drei Gemeinden.“ Diese können nun in den nächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende private und öffentliche Investitionen anstoßen. Die Verbesserung der Wohnsituation in den Schwerpunktgemeinden steht dabei im Vordergrund. In den kommenden Wochen werde das Regierungspräsidium in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Zielvereinbarungen sowie den Förderrahmen für den Anerkennungszeitraum 2021 bis 2025 festlegen.  

    Grafenhausen: Der Antrag der Gemeinde mit rund 2200 Einwohnern im Landkreis Waldshut enthält zahlreiche Vorschläge und Ideen, wie und wo bestehende Bausubstanz modernisiert oder umgenutzt werden kann. Bürgermeister Christian Behringer und sein Gemeinderat knüpfen mit dem Grafenhausener Entwicklungskonzept an die im Kernort bereits laufende Städtebauförderung an, die ähnliche Ziele verfolgt. Geplant ist, die Fördermöglichkeiten für private Projekte im Bereich Wohnen auf die zwölf weiteren Ortsteile auszuweiten. 

    Hornberg: Siegfried Scheffold, Bürgermeister der rund 4300 Einwohner zählenden Gemeinde im Ortenaukreis, will nach erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen in der Stadt nun Fördermittel in die Ortsteile Reichenbach und Niederwasser lenken. Die vom Hornberger Stadtrat beschlossene Entwicklungsplanung hat insbesondere Gehöfte in Einzellage im Blick, wo im Bereich Wohnen investiert werden kann. Als besonderes Förderprojekt wurde der „3. Hof“ dargestellt, wo in den nächsten Jahren ein Mix aus öffentlicher und privater Nutzung umgesetzt werden soll.  

    Kandern: Die Gemeinde im Landkreis Lörrach mit insgesamt sieben Ortsteilen und rund 8600 Einwohnern hat eine lange, noch unter dem damaligen Bürgermeister Renkert begonnene Vorbereitungsphase zur Anerkennung erfolgreich abgeschlossen. Wie in Hornberg hatte die Städtebauförderung im Kernort Erneuerungsprojekte ermöglicht, die das Stadtbild positiv prägen. In den Ortsteilen sollen nun mit ELR-Mitteln zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen ertüchtigt und weit über eine Million Euro an Zuschussmitteln in Modernisierungs-, Umnutzungs- und Neuordnungsmaßnahmen investiert werden. Richtungsweisend ist die geplante Beratung durch Gestaltungsbeiräte der Handwerkskammer und des Naturparks Südschwarzwald, die erstmalig im Regierungsbezirk Freiburg und womöglich auch landesweit der Stadt und den investierenden Bürgern zur Seite stehen werden. Die neue Bürgermeisterin Simone Penner kann sich nun darüber freuen, dass Kandern neben dem Kleinen Wiesental und dem Gemeindeverwaltungsverband Schönau als dritte Gemeinde im Landkreis Lörrach als Schwerpunktgemeinde anerkannt wurde.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Heike Spannagel
Pressereferentin
Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

Stellvertretung


Matthias Henrich
Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de