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  • Abteilung 4
    23.09.2020
    Radschnellweg von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen
    Regierungspräsidentin Schäfer und Oberbürgermeister Horn unterzeichnen Vereinbarung zur Planung und Beteiligung der Öffentlichkeit
     Vertragsunterzeichnung RS 6 mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und OB Martin Horn

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn haben eine Kooperationsvereinbarung zum Radschnellweg „RS 6“ von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen unterzeichnet. Demnach werden Stadt und RP die Planung der Ypsilon-förmigen Trasse und die Beteiligung der Öffentlichkeit als gleichberechtigte Vorhabenträger „Hand in Hand“ auf den Weg bringen. „Wir haben vereinbart, den Bau des Radschnellwegs bis 2028 umzusetzen. Dies scheint zwar noch lange hin, für ein Projekt dieser Größenordnung ist der Zeitplan aber sehr ambitioniert“, betonte Schäfer. Die Planung und der Bau unproblematischer Streckenabschnitte solle vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden. 

    „Dieser Radschnellweg ist ein regionales Großprojekt mit Signalwirkung über Gemarkungsgrenzen hinweg. Die Maßnahme wird der Verkehrswende in der Region einen weiteren Schub geben. Die Dimension des RS 6 ist enorm: Allein der Freiburger Abschnitt wird eine Investition von grob geschätzt 10 Millionen Euro mit sich bringen“, so Oberbürgermeister Horn. 

    Die insgesamt rund 21 Kilometer langen Teilstrecken des Radschnellwegs von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Planung und Bau der fünf Kilometer langen Etappe auf dem Stadtgebiet übernimmt die Stadt Freiburg. Übergabepunkt der Planer wird die Kreuzung Wildtalstraße/ Höheweg zwischen Freiburg-Zähringen und Gundelfingen sein. Die Planungskosten der Teilstrecken des Landes liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundesverkehrsministerium rund 1,1 Millionen Euro bei.

    Gegenstand der Kooperation zwischen Stadt und RP ist auch die Beteiligung der Öffentlichkeit an diesem Projekt. Die Regierungspräsidentin kündigte an, dass die Planer des RP im Oktober durch die beteiligten Kreis- und Gemeinderäte touren werden, um das Projekt vorzustellen und zu diskutieren.

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen und damit insbesondere Pendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Einer Machbarkeitsstudie zufolge liegt das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land.

    Foto: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn unterzeichnen eine Vereinbarung zur Planung des Ypsilon-förmigen Radschnellwegs „RS 6“. Foto: Patrick Seeger/ Stadt Freiburg

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