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  • Abteilung 4
    15.12.2020
    Der Radschnellweg bewegt: Mehr als 180 Interessierte nahmen am virtuellen Auftakt der Bürgerbeteiligung zum „RS 6“ zwischen Freiburg, Emmendingen und Waldkirch teil
    Bürgerinnen und Bürger können ab sofort im Internet ihre Anregungen einbringen

    Mehr als 180 Menschen aus der Region haben am Montagabend an der virtuellen Auftaktveranstaltung der Bürgerbeteiligung zum Radschnellweg von Freiburg nach Emmendingen und Waldkirch („RS 6“) teilgenommen. Vorgestellt wurde neben dem aktuellen Planungsstand die neue Internetseite zum ersten Radverkehrs-Großprojekt des Regierungspräsidiums Freiburg und der Stadt Freiburg. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger hier auf einer Online-Beteiligungskarte ihre Anregungen einbringen: www.breisgau-y.de. 

    „Das große Interesse an den Plänen zum RS 6 zeigt, die Zeit ist reif für eine neue Qualität von Radwegen: schnell, kreuzungsfrei und breit. Damit wird eine sportliche Alternative zur Autofahrt geschaffen. Im ganzen Land werden derzeit Radschnellwege geplant. Sie sind Teil der Verkehrswende zu umwelt- und klimafreundlicher Mobilität“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. In Baden-Württemberg sollen in den kommenden zehn Jahren zwanzig Radschnellwege realisiert werden. Neben der Realisierung von Projekten in der Baulast des Landes stellen Bund und Land den Kreisen und Kommunen dazu Förderungen von bis zu 90 Prozent zur Verfügung. 

    „Mit dem Radschnellweg zwischen Freiburg, Emmendingen und Waldkirch wollen wir den Pendler- und Alltagsverkehr zum Umsteigen aufs Fahrrad bewegen und damit den Kfz-Verkehr reduzieren. In die Planung wollen wir möglichst viele Menschen aus der Region einbinden, um mit deren Ortskenntnis und Detailwissen gemeinsam eine verträgliche und akzeptierte Trasse zu bauen“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    „Es freut mich, dass sich so viele Interessierte an der Veranstaltung online beteiligt haben. Das zeigt, dass das Thema den Menschen in der Region am Herzen liegt und sich die Investitionen in dieses besondere regionale Projekt lohnen“, sagte der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn. 

    Die Planung des 26 Kilometer langen „RS 6“ ist vergleichbar mit der einer Landesstraße und entsprechend aufwändig. Sie hat vor etwa einem Jahr begonnen. Derzeit läuft das so genannte Scoping-Verfahren, in dem der Umfang der Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben festgelegt wird. 

    Bürgerinnen und Bürger können ihre Anregungen zur Planung des RS 6 ab sofort bis zum 31. Januar 2021 auf einer Beteiligungskarte im Internet eintragen. Dort können sie Orte markieren und ihre Hinweise einbringen. Die eingegangenen Themen werden für die weitere Planung und Beteiligungsformate wie zum Beispiel Vor-Ort-Begehungen gesammelt. Die Hinweise aus der Bevölkerung werden von den Planerinnen und Planern ausgewertet und im Anschluss auf der Internetseite veröffentlicht. 

    Onlinebeteiligung zum RS 6: www.breisgau-y.de 

    Hintergrundinformation zum RS 6:

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen. Das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg liegt bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land. 

    Die insgesamt rund 21 Kilometer langen Teilstrecken des Radschnellwegs von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Die Planung kostet hierfür rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundesverkehrsministerium rund 1,1 Millionen Euro bei. Planung und Bau der fünf Kilometer langen Strecke auf dem Stadtgebiet erfolgen durch die Stadt Freiburg. Ziel ist, dass der RS 6 bis 2028 gebaut wird. Unproblematische Streckenabschnitte sollen jedoch vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden.

     

Pressestelle

 
Heike Spannagel

Pressesprecherin
Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

 
Matthias Henrich

Stellv. Pressesprecher
Telefon  0761 208-1039
EMailmatthias.henrich@rpf.bwl.de

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