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  • Abteilung 3
    18.04.2017
    Land Baden-Württemberg unterstützt kleine landwirtschaftliche Betriebe und erhält so Kulturlandschaft durch nachhaltige Flächennutzung
    Landschaftspflegerichtlinie Teil D 1 unterstützt kleine Betriebe im Ländlichen Raum und löst alleine im Regierungsbezirk Freiburg Investitionen in Bau, Technik oder Struktur für mehr als 4,5 Millionen Euro aus

    ​Das Land Baden-Württemberg unterstützt gezielt die Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe und die Offenhaltung und Erhaltung der Kulturlandschaft in wirtschaftlich ungünstigen Lagen wie beispielsweise den Bergregionen des Schwarzwaldes, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Landschaftspflegerichtlinie ermöglicht mit dem neuen Teil „D 1“ im Regierungsbezirk Freiburg dabei Investitionen für kleine landwirtschaftliche Betriebe im Ländlichen Raum, in die im vergangenen Jahr aus diesem Programmteil mehr als eine Million Euro geflossen sind.

    Gerade in den topographisch schwierigen Lagen ist die Bewirtschaftung von kleinteiligen Flächen eine zunehmende Herausforderung für die landwirtschaftlichen Betriebe und die Gesellschaft.
    Oft sind es hier kleinere Betriebe die einen wichtigen Beitrag für die Region leisten. Mit der Richtlinie des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Förderung und Entwicklung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und Landeskultur" kurz – Landschaftspflegerichtlinie - wurde Ende 2015 erstmals der Teil D 1 aufgenommen.
    In diesem Förderbereich sollen überschaubare Investitionen kleiner landwirtschaftlicher Unternehmen erleichtert werden. Gefördert werden neben baulichen Investitionen wie Um- oder Neubau von Rinder- oder Schafställen, der Kauf von technischen Anlagen der Innenwirtschaft, sowie Hangspezialmaschinen zur Bewirtschaftung der steilen Flächen.
    Die Investitionen sollen dazu beitragen, dass die Kulturlandschaft durch eine nachhaltige landwirtschaftlich geprägte Flächennutzung dauerhaft erhalten bleibt. Da größere Betriebe über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) gefördert werden können, sind die Fördervoraussetzungen nach LPR D 1 deutlich reduziert und die Förderung ist auf kleine landwirtschaftliche Betriebe beschränkt. Das Förderangebot konnte damit deutlich verbessert und eine „Förderlücke“ verringert werden.
    Die Bilanz für den Regierungsbezirk Freiburg: 35 bewilligte Förderanträge mit einer Zuschusssumme von 1,075 Millionen Euro lösten Investitionen von mehr als 4,5 Millionen Euro aus. Bei den 35 Anträgen handelt es sich um zehn Hangspezialmaschinen und 25 bauliche Fördervorhaben. Prozentual nehmen die Baumaßnahmen mit 90 Prozent der Fördermittel (rund 970.000 Euro) den größten Anteil ein. Dabei erfüllten alle Anträge die erhöhten Anforderungen für besonders tiergerechtes Bauen und konnten von einem erhöhten Fördersatz profitieren.
    Diese ersten Erfahrungen zeigen, dass das neue Förderprogramm LPR D1 von den Landwirten gut angenommen und mit der Ausgestaltung des Programms die Zielgruppe und die Zielsetzung treffsicher erreicht werden. Aus einzelbetrieblicher Sicht konnte hier ein wertvoller Beitrag zur dauerhaften Grünlandbewirtschaftung in arbeitswirtschaftlich schwierigen Steillagen geleistet werden. Darüber hinaus trägt die Förderung zur Stärkung der ländlichen Regionen und der regionalen Wertschöpfung bei.
    Markus Adler
    Weitere Infos zu Programmen und Beratung:
    Zuständig für das Antragsverfahren sind die Regierungspräsidien, während die unteren Landwirtschaftsbehörden Interessenten beraten und bei der Antragstellung unterstützen. Kontakt beim RPF: Abteilung Landwirtschaft, Referat 32, Ralph Boll,  Tel.: 0761-208-1258, E-Mail: ralph.boll@rpf.bwl.de.
    Weitere Informationen und Antragsunterlagen unter:
    https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/,Lde/1962007

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

Stellvertretung


Matthias Henrich
Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de