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  • Abteilung 5
    19.04.2017
    Über 20 Förderanträge sind bis zum 1. April für die erste Periode des Biosphärengebiets Schwarzwald eingegangen

    ​Für das Förderprogramm des Biosphärengebiets Schwarzwald sind bis zum 1. April über 20 Förderanträge eingegangen, berichtet das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung. Mit diesem Förderprogramm sollen beispielhafte und für das Gebiet repräsentative Projekte im Sinn einer Anschubfinanzierung angestoßen werden.

    Die Projektideen stammen aus der Bevölkerung, von Vereinen und Verbänden, also allen Akteurinnen und Akteuren des Biosphärengebiets. Das Team der Geschäftsstelle hatte in den vergangenen Wochen viel zu tun, die Akteurinnen und Akteure zu beraten, prüft nun die eingegangenen Anträge und gibt eine Empfehlung für den mehrstufigen Entscheidungsprozess. Das braucht seine Zeit: Das letzte Wort hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets nach einer vorherigen Beratung im Beirat in seiner Sitzung am 20. Juni. Dann wird die Öffentlichkeit über die Bewilligung der Anträge informiert.
    Im ersten Jahr stehen 380.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, für das zweite und dritte Jahr sind es jeweils 320.000 Euro. Die eingereichten Anträge für die erste Förderperiode kommen sowohl von Landwirten als auch von Zusammenschlüssen von Landwirten als auch von Verbänden und Gemeinden. Räumlich verteilen sie sich auf das Kleine Wiesental, Aitern, Fröhnd, Häg-Ehrsberg, Schopfheim, Todtnau, Zell im Wiesental und Oberried. Mehrere Anträge mit konzeptionellem Inhalt betreffen das gesamte Gebiet des Biosphärengebiets. Bei der Förderung handelt es sich jeweils um eine anteilige Förderung.
    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet um Verständnis, dass vor einer Entscheidung nicht über einzelne Projekte beispielhaft berichten werden kann, so sehr das öffentliche Interesse daran verständlich und nachvollziehbar ist. Insgesamt ist eine große Bandbreite an Projekten eingereicht worden, die aus den Bereichen Tourismus, Regionalvermarktung, Landschaftspflege oder Förderung der Biodiversität stammen.
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Biosphärengebiet ist eine große Chance für die Region, die wir gemeinsam nutzen wollen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Projektförderung zu konkretem Mehrwert für alle Beteiligten führen wird. Die Menschen in der Region sind neugierig auf das Biosphärengebiet, das Interesse ist sehr groß und wir arbeiten gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle intensiv daran, dass es zu einer erfolgreichen Marke wird.“ Ausnahmsweise gibt es 2017 einen zweiten Stichtag für Förderanträge. „Wer eine gute Idee hatte und diese im Frühjahr nicht auf die Schnelle einreichen konnte, hat also noch eine zweite Chance im zweiten Verfahren bis zum 15. November. Wir rechnen damit, dass zu diesem weiteren Termin eine mindestens genauso hohe Zahl an Anträgen wie im April eingehen wird“, betont Schäfer.
    Dass das öffentliche Interesse am Biosphärengebiet sehr groß ist, zeigte sich auch an der großen Resonanz der Säulenveranstaltungen in den fünf Themenbereichen in diesem Frühjahr – bis zu 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren da (wir werden noch berichten). Der nächste praktische Schritt ist die Anerkennung durch den Internationalen Koordinierungsrat (ICC) innerhalb der UNESCO, der Mitte Juni tagen wird. Bärbel Schäfer: „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Anerkennung erhalten werden und erhoffen uns dadurch einen weiteren Schub für die erfreulich positive Entwicklung des Biosphärengebiets.“

Pressestelle


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79083 Freiburg



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EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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