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Ortsumfahrung Staufen, Regierungsbezirk Freiburg


​L 123 - Ortsumfahrung Staufen

Bauabschnitt 1

​Die rund 4,1 km lange Ortsumfahrung beginnt beim Knotenpunkt der Landesstraßen L 123 und L 125 sowie der Krozinger Straße nördlich von Staufen. Das Bauende befindet sich südöstlich von Staufen in Höhe des Campingplatzes. Hier schließt die Straße an die bestehende Landesstraße L 123 Richtung Münstertal an. (siehe Übersichtskarte – Link setzen). Die Ortsumfahrung ist in zwei Bauabschnitte unterteilt. Mit dem Bau des ersten Abschnittes wird voraussichtlich im 1. Halbjahr 2018 begonnen.


Zwischen dem Knoten L 123 / L 125 / Krozinger Straße wird die Umgehungsstraße
über die vorhandene Brücke des Neumagens geführt. Diese bleibt in Lage und Höhe unverändert. Anschließend verläuft sie nördlich am Gewerbegebiet Gaisgraben vorbei, quert westlich der Wohngebiete Rundacker und Falkenstein II die L 129 (Wettelbrunner Straße) und die L 125 (Grunerner Straße), um von hier in Richtung Osten zwischen Staufen und Grunern in Richtung Münstertal zu führen.

Die befestigte Fahrbahn zwischen dem Knoten L 123 / L 125 / Krozinger Straße und der L 123 / L 125 wird 7.50 m breit. Der Ausbauquerschnitt vom Knoten L 123 / L 125 bis zum Bauende ist dagegen nur 6,50m breit, aufgrund des geringeren Verkehrsaufkommens in diesem Bereich.

Der gesamte Durchgangsverkehr als auch den Ziel- und Quellverkehr von vorhandenen und geplanten Wohn- und Gewerbeflächen am Westrand von Staufen wird durch die Ortsumfahrung gebündelt. Dies führt zu erheblichen innerörtlichen Verkehrsentlastungen.

Die Ortsumfahrung ist aus folgenden Gründen erforderlich:

  • Die jetzige und auch künftige Verkehrsbelastung im innerörtlichen Bereich ist ohne die Ortsumfahrung unzumutbar hoch.
  • Die Querung der Straße ist für Fußgänger aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nur an gesicherten Übergängen möglich. Mittlerweile wurden fünf Ampelquerungen auf der rund 4 km langen Ortsdurchfahrt installiert, um ein Minimum an Sicherheit für querende Fußgänger zu erreichen.
  • Die Lärmbelastung entlang der Ortsdurchfahrt übersteigt die Grenzwerte der 16. BImSchVO (16. Bundesimmissionsschutzverordnung). Die Werte der Schadstoffemissionen liegen am oberen Grenzbereich. Das Anhalten und Parken am Straßenrand verursacht lange Staubereiche mit entsprechenden Lärm- und Schadstoffemissionen.
  • Die schienengleichen Kreuzungen der L 123 mit der SWEG-Bahnlinie innerhalb der Ortslage wirken sich negativ auf den Verkehrsfluss aus.
  • Der Verkehrsablauf und vor allem die Verkehrssicherheit werden durch die streckenweise geringe Fahrbahnbreite von weniger als 6,00 m stark gefährdet.


Neben der Straßenbaumaßnahme werden außerdem naturschutzfachliche Vermeidungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umgesetzt. Um den Verlust der Flächen von Straße und naturschutzfachlichen Maßnahmen für Eigentümer und Bewirtschafter so verträglich wie möglich zu gestalten wird vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald ein Unternehmensverfahren nach § 87 Flurbereinigungsgesetz durchgeführt.
Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


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Hintergrund

Kontakt

Referat 44

​Pläne und Informationmaterial

  
  
01-l123-uebersichtsplan1.jpgÜbersichtsplan Bauabschnitte
02-uebersichtskarte_Bauphasen.pdfÜbersichtsplan Bauzeiten
03-l123-planung-ou-staufen.pdfPlanung OU Staufen
04-l123-1a-lageplan.pdfLageplan 1a
04-l123-2b-lageplan.pdfLageplan 2b
05-l123-3a-lageplan.pdfLageplan 3a
06-l123-4a-lageplan.pdfLageplan 4a
07-erlaeuterungsbericht.pdfErläuterungsbericht
08-Verkehrsuntersuchung L 123 Staufen_10.03.09.pdfVerkehrsuntersuchung L 123 Staufen
09-InfoveranstaltungStaufen20181701.pdfPräsentation Infoveranstaltung 15_2_2018
10-Planung_Luftbild.pdfPlanung Luftbild