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Fachinformationen Neubauleitung Singen
 

Yvonne Guduscheit
Projektleiterin
yvonne.guduscheit@rpf.bwl.de

Zwei grüne Sprechblasen Öffentlichkeitsbeteiligung

0761 208-4472
oeffentlichkeitsbeteiligung@rpf.bwl.de

Allgemein

Die aktuelle Kostenberechnung liegt bei 408 Millionen Euro. Diese wurde im Jahr 2017 aufgestellt. Bisher liegt die Maßnahme in diesem Kostenrahmen.

Es wurde aus Naturschutzgründen die Trasse mit dem geringsten Eingriff in unberührte Landschaftsbereiche gewählt. Das bedeutet, dass die neue Trasse lagemäßig in den meisten Bereichen auf der bestehenden Trasse liegt. Die neue Straße liegt aber nicht höhenmäßig immer auf dem gleichen Niveau wie die vorhandene Trasse (z.B. B33 neu in Tunnellage). Dies macht den Bau aufwändiger und dadurch auch teurer.

Bei dieser Maßnahme werden auch nicht nur der vierstreifigen Ausbau auf knapp 11 km realisiert, sondern auch drei Tunnel (0,97 Kilometer, 0,7 Kilometer, 0,45 Kilometer), 24 Brücken, 26 Stützwände (> 4700 Quadratmeter), 9350 Quadratmeter Lärmschutzwände und vier Grundwasserwannen.

Der derzeitige Zeitplan sieht eine Gesamtfertigstellung 2027 vor.

Gegliedert in die einzelnen Abschnitte gibt es folgende Fertigstellungstermine:

  • Abschnitt A: Dezember 2018
  • Abschnitt B: Dezember 2019
  • Abschnitt C: 2027
  • Abschnitt D: 2027
  • Abschnitt E: Mitte 2022
  • Abschnitt F: Dezember 2018

Die Maßnahme ist derzeit derzeit im Zeitplan. Ausschlaggebend ist, ob die beiden Tunnel, Tunnel Röhrenberg bei Allensbach und Tunnel Hegne bei Hegne parallel gebaut werden können.

Alle drei Tunnel werden unter anderem aus Lärmschutzgründen für die Anwohner, aber auch für die Umwelt gebaut. Vor allem der Tunnel Waldsiedlung dient der Wiedervernetzung des Waldgebietes nördlich der B 33 und dem Wollmatinger Ried. Dieser Tunnel wurde vor allem aus Naturschutzgründen realisiert.

Derzeit vorgesehen ist der parallele Bau der beiden Tunnel ab Mitte 2022.

Fertigstellung incl. Tunnelbetriebstechnik ist Mitte 2022 geplant.

Eine Zusammenstellung der Naturschutzmaßnahmen finden Sie hier.

Eigentlich sollte die B 33 neu von Konstanz kommend sukzessiv ausgebaut werden. Da man jedoch im Abschnitt E durch den Waldsiedlungstunnel enormen Massenüberschuss hat, im Abschnitt A und B aber zusätzliche Massen benötigt, hat man sich entschieden hier ein Kombikonzept anzustreben. Durch die zeitgleiche Freigabe und dem parallelem Bau konnten Massen aus dem Aushub des Waldsiedlungstunnels in die Lärmschutzwälle in den beiden ersten Abschnitten eingebaut werden.

Für die Radschnellverbindung erstellt das Landratsamt Konstanz derzeit eine Machbarkeitsstudie. Der aktuelle Stand ist auf deren Homepage abrufbar. Generell sind die Anforderungen für einen Radschnellweg andere als für Radwege. Ebenfalls sind die Benutzergruppen beschränkt. Dies führt dazu, dass Radschnellwege im eigentlichem Sinn extra Verbindungen darstellen, die zusätzlich zu Radwegen errichtet werden. Die Radwege werden vor allem für langsam fahrende Radler, z.B. mit Kindern, für Inlineskater, Freizeitradler und Fußgänger genutzt. RSV, also Radschnellverbindungen, dienen dem schnellen Erreichen des Ziels und werden vor allem von Pendlern genutzt.

Verkehrsführung während der Bauzeit

Solange die Brücke beim Industriegebiet Allensbach umgebaut wird, müssen die Verkehrsteilnehmer, die vom Industriegebiet in Richtung Konstanz auf die B 33 auffahren möchten, einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Die Verkehrsführung sieht vor, dass diese auf die B 33 in Richtung Singen auffahren und kurz vor der Holzgassenbrücke ausgeleitet werden, über die Brücke fahren und danach in den Verkehr in Richtung Konstanz einfädeln können.

Nein. Die Kaltbrunner Straße unterquert die B 33 alt. Künftig wird die Kaltbrunner Straße leicht angehoben und überquert die B33 neu. Um die Sperrzeit so gering wie möglich zu halten wird eine Behelfsbrücke errichtet, über die der Verkehr vom Bodanrück und dem Industriegebiet nach Allensbach kommt. Dennoch ist für den Bau der Behelfsbrücke eine Sperrzeit der Kaltbrunner Straße von rund drei Monaten nötig.

Die wichtige Anbindung zu den Kliniken Schmieder ist jederzeit gewährleistet. Derzeit sind die Kliniken Schmieder über die Straße Zum Tafelholz angeschlossen. Ab Mitte 2022 wird diese Verbindung durch den Bau des Tunnels Röhrenberg unterbrochen. In dieser Zeit werden die Kliniken Schmieder von der Umleitungsstrecke aus angeschlossen. Auch für die fußläufige Erreichbarkeit wurde gesorgt. Hier wird eine Fußgängerunterführung die sichere Querung der Umfahrung gewährleisten.

Dieser Wirtschaftsweg kann nicht dauerhaft aufrecht erhalten bleiben, da dieser im Bereich der Umleitung verläuft und verlegt werden muss. Die Sperrzeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Parkplätze stehen zur Verfügung. Sollten Parkplätze für die Umleitungsstrecke benötigt werden, werden zeitnah angrenzende Ersatzparkplätze zur Verfügung gestellt.

Eine Einspurige Führung wird weitestgehend vermieden. Lässt sich dies, oder auch komplette Sperrung, nicht vermeiden, werden diese Einschränkungen in die Nachtzeiten verlegt. Auf den Umleitungsstrecken werden sicherlich geringere Geschwindigkeiten möglich sein, mit Staus wird derzeit nicht gerechnet.

Während des Baus der Tunnel Röhrenberg und Hegne wird eine Umleitungsstrecke zur Verfügung stehen. Bitte achten sie auf die Beschilderung!

Verkehrsführung nach Fertigstellung

Die genaue Führung des Radwegs können Sie diesem Plan (pdf, 383 KB) entnehmen. 

Aus naturschutzrechtlichen Gründen konnte der Radweg nur so nah an der B 33 neu geführt werden. Eine bahnnahe Trasse wurde von den Naturschutzbehörden und –verbänden abgelehnt.

Die Kliniken Schmieder werden über den Vollanschluss Allensbach Ost erreichbar sein.

Die aktuellsten Infos finden Sie hier