Pressemitteilung

Regierungspräsidentin Schäfer appelliert, auf nicht notwendige Fahrten in die Schweiz und ins Elsass zu verzichten

„Für ein gemeinsames Europa vernünftig und solidarisch handeln“/ Von Skiausflügen in die Schweiz wird abgeraten

Ein Skifahrer wirbelt Schnee auf

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat an die Bevölkerung in den Grenzregionen appelliert, während des Lockdowns auf nicht notwendige Fahrten in die Schweiz und ins Elsass zu verzichten. „Wir wollen, dass die Grenzen offen bleiben. Das setzt voraus, dass sich das Corona-Infektionsgeschehen nicht über die Grenzen hinweg ausbreitet. Um dies zu verhindern, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen der 24-Stunden-Regel bestehenden Möglichkeiten nicht auszunutzen“, so Schäfer. Auf Einkäufe, Restaurantbesuche und Skifahren in den Nachbarländern sollte in den kommenden Wochen zum Schutz der Gesundheit der Menschen im Dreiländereck verzichtet werden.


Schäfer wies darauf hin, dass die neue Corona-Verordnung des Landes den Aufenthalt außerhalb der Wohnung tagsüber ohnehin nur aus triftigen Gründen zulasse. Dies gelte auch für den Grenzübertritt. Gleichzeitig gelte die bisherige 24-Stunden-Regel in den Grenzregionen auch während des Lockdowns. Demnach ist ein Grenzübertritt ohne anschließende Quarantäneverpflichtung nach den bisher geltenden Ausnahmeregeln weiterhin möglich.  

Die Regierungspräsidentin machte deutlich, dass in den vergangenen Monaten gerade das Reisen zur Ausbreitung des Corona-Virus beigetragen habe. Deshalb riet sie den Bürgerinnen und Bürgerinnen, in den bevor stehenden Weihnachtsferien auf Skiausflüge in die Schweizer Alpen zu verzichten. Eine Einreise ohne Quarantäneverpflichtung nach der Rückkehr wäre ohnehin nur in den Grenz-Kantonen Appenzell (Innerrhoden, Ausserrhoden), St. Gallen, Thurgau, Zürich und Schaffhausen, Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Jura und Solothurn möglich.  

Die Regierungspräsidentin wies darauf hin, dass das Land Baden-Württemberg die Infektionslage kontinuierlich und stetig neu bewerte und seine Vorschriften dementsprechend gegebenenfalls anpasse. Aktuell werde eine Anpassung der Regelungen vor dem Hintergrund des Ski- und Einkaufstourismus geprüft.  

„Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch sinnvoll. Um die hohen Corona-Infektionszahlen zu senken, müssen wir in den nächsten Wochen vernünftig und solidarisch handeln – ganz im Sinne eines gemeinsamen Europa. Jede Einzelne und jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Virus zu stoppen und damit Menschenleben zu retten“, erklärte Bärbel Schäfer. 

Mehr Information: Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom 14.12.20 zu Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg und Einreise-Quarantäne-Vorschriften: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesweite-ausgangsbeschraenkungen-in-baden-wuerttemberg/

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