Pressemitteilung

Bahnstrecke Colmar-Freiburg: Regierungspräsidentin Schäfer begrüßt Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für vertiefte Machbarkeitsstudie

Finanzierungsvereinbarung für die vertiefte Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Colmar-Freiburg

RegierungspräsidentinBärbel Schäfer hat die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für dievertiefte Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Colmar-Freiburgbegrüßt: „Nach der Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim ist das einstarkes Signal dafür, dass es den Partnern auf französischer und deutscherernst ist mit dem Zukunftsprozess Fessenheim“, sagte Schäfer am Mittwoch inFreiburg. Damit können die konkreten Planungen dieses großen Vorhabens imHerbst beginnen. 

DieBahnstrecke Colmar-Freiburg wird die Anbindung Region Grand Est an die deutscheSeite erheblich verbessern. „Dies ist nicht nur eine Perspektive für diegrenzüberschreitende, nachhaltige Mobilität und damit für den Klimaschutz.Diese Bahnstrecke ist Grundlage für eine wirtschaftliche Entwicklungsachsezwischen Colmar und Freiburg“, erklärte die Regierungspräsidentin. In Straßburgund Kehl sei heute schon ersichtlich, welche Dynamik solche Verbindungen entfaltenkönnen. Davon werde auch der in Fessenheim geplante deutsch-französischeWirtschafts- und Innovationspark profitieren. 

DieRegion Oberrhein habe sich dafür eingesetzt, dass das Projekt BahnstreckeColmar-Freiburg in die Prioritätenliste des Aachener Vertrages aufgenommenwurde. Dies zahle sich jetzt aus. Schäfer bedankte sich für die Unterstützungder deutsch-französischen Parlamentariergruppe, die diesen Erfolg ermöglichthabe. 

Unterzeichnetwurde die Vereinbarung für das Land Baden-Württemberg vomMinister für Verkehr, Winfried Hermann, für die Bundesrepublik Deutschland vonHugo Gratza, Leiter der Abteilung Eisenbahnen im Bundesminsterium für Verkehrund digitale Infrastruktur, für den französischen Staat von der Präfektin derRegion Grand Est, Josiane Chevalier, für die Region Grand Est vom Präsidentendes Conseil Régional, Jean Rottner und für das Département Haut-Rhin von derPräsidentin des Conseil Départemental, Brigitte Klinkert. 

DieVereinbarung umfasst Planungskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro, die jeweilszur Hälfte von französischer und deutscher Seite getragen werden. Die Planungenwerden vom französischen Eisenbahnnetzbetreiber SNCF Réseau im französischenUntersuchungsgebiet und vom deutschen Eisenbahnnetzbetreiber DB-Netz AG imdeutschen Untersuchungsgebiet durchgeführt. Die neue Planungsphase soll imSeptember beginnen.

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