Pressemitteilung

Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Leitungsanschlüsse im Umspannwerk Eichstetten ein

Pläne auf einem Tisch

Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Leitungsanschlüsse im Umspannwerk Eichstetten eingeleitet. Wie das RP mitteilt, liegen die Planunterlagen von Montag, 30. November bis Freitag, 22. Januar in den Gemeinden Eichstetten, Teningen und Bahlingen zur Einsicht aus.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Umspannwerks Eichstetten plant die TransnetBW GmbH die Veränderung der Leitungsanschlüsse an das Umspannwerk. Dazu sollen mehrere Freileitungsanlagen umgebaut und dabei insgesamt elf Leitungsmasten neu errichtet, sechs Masten zurückgebaut und zwei Masten verstärkt werden. Der Umbau der Leitungsanschlüsse soll über einen Zeitraum von zwei Jahren stattfinden, jeweils in Abschnitten von Abspannmast zu Abspannmast. Die Arbeiten werden zum Großteil im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald stattfinden. Lediglich die für die Zuwegung benötigten Flächen befinden sich teilweise im Landkreis Emmendingen.

Genehmigungsbehörde der Erweiterung des Umspannwerks ist das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Das RP weist darauf hin, dass durch diese Vorhaben Spannungsebene und Übertragungsleistung nicht verändert werden. Dies erfolge erst im nächsten Schritt mit der geplanten Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten auf eine Spannung von 380 kV, für die dann ein weiteres Planfeststellungsverfahren anstehe.

Die Gemeinden machen die Auslegung der Planunterlagen ortsüblich bekannt. Dabei informieren sie auch über die Räumlichkeiten, die Öffnungszeiten und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen. Bürgerinnen und Bürger, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können bis zum 5. Februar Einwendungen erheben. 

Die Unterlagen können ab dem 30. November auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums eingesehen werden.

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