Pressemitteilung

Grafenhausen, Kandern und Hornberg sind die neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Regierungsbezirk Freiburg

Grafenhausen, Hornberg und Kandern sind neue ELR-Schwerpunktgemeinden

Dreivon fünf neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum(ELR) in Baden-Württemberg liegen im RegierungsbezirkFreiburg: Grafenhausen (Landkreis Waldshut), Hornberg (Ortenaukreis) undKandern (Landkreis Lörrach). Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat dieseEntscheidung des Ministeriums für Ländlichen Raum am Donnerstag begrüßt: „Mitder Anerkennung als Schwerpunkgemeinden eröffnen sich große Chancen für dieVerbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum. Damit honoriertdie Landesregierung die mit intensiver Bürgerbeteiligung aufgestelltenkommunalen Entwicklungskonzepte der drei Gemeinden.“ Diese können nun in dennächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende privateund öffentliche Investitionen anstoßen. Die Verbesserung der Wohnsituation inden Schwerpunktgemeinden steht dabei im Vordergrund. In den kommenden Wochenwerde das Regierungspräsidium in Zusammenarbeit mit den GemeindenZielvereinbarungen sowie den Förderrahmen für den Anerkennungszeitraum 2021 bis2025 festlegen.  

Grafenhausen:Der Antrag der Gemeinde mit rund 2200 Einwohnern im Landkreis Waldshutenthält zahlreiche Vorschläge und Ideen, wie und wo bestehende Bausubstanzmodernisiert oder umgenutzt werden kann. Bürgermeister Christian Behringer undsein Gemeinderat knüpfen mit dem Grafenhausener Entwicklungskonzept an die imKernort bereits laufende Städtebauförderung an, die ähnliche Ziele verfolgt.Geplant ist, die Fördermöglichkeiten für private Projekte im Bereich Wohnen aufdie zwölf weiteren Ortsteile auszuweiten. 

Hornberg:Siegfried Scheffold, Bürgermeister der rund 4300 Einwohner zählenden Gemeindeim Ortenaukreis, will nach erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen in der Stadt nunFördermittel in die Ortsteile Reichenbach und Niederwasser lenken. Die vomHornberger Stadtrat beschlossene Entwicklungsplanung hat insbesondere Gehöftein Einzellage im Blick, wo im Bereich Wohnen investiert werden kann. Alsbesonderes Förderprojekt wurde der „3. Hof“ dargestellt, wo in den nächsten Jahrenein Mix aus öffentlicher und privater Nutzung umgesetzt werden soll.  

Kandern:Die Gemeindeim Landkreis Lörrach mit insgesamt sieben Ortsteilenund rund 8600 Einwohnern hat eine lange, noch unter dem damaligen BürgermeisterRenkert begonnene Vorbereitungsphase zur Anerkennung erfolgreich abgeschlossen.Wie in Hornberg hatte die Städtebauförderung im Kernort Erneuerungsprojekteermöglicht, die das Stadtbild positiv prägen. In den Ortsteilen sollen nun mitELR-Mitteln zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen ertüchtigt und weit über eineMillion Euro an Zuschussmitteln in Modernisierungs-, Umnutzungs- undNeuordnungsmaßnahmen investiert werden. Richtungsweisend ist die geplanteBeratung durch Gestaltungsbeiräte der Handwerkskammer und des Naturparks Südschwarzwald,die erstmalig im Regierungsbezirk Freiburg und womöglich auch landesweit derStadt und den investierenden Bürgern zur Seite stehen werden. Die neueBürgermeisterin Simone Penner kann sich nun darüber freuen, dass Kandern nebendem Kleinen Wiesental und dem Gemeindeverwaltungsverband Schönau als dritteGemeinde im Landkreis Lörrach als Schwerpunktgemeinde anerkannt wurde.

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