Pressemitteilung

Helikoptereinsatz bei den Felssicherungsarbeiten im Schlüchttal (L 157, Kreis Waldshut)

Regierungspräsidium: Beste Variante zum Schutz der sensiblen Natur

Helikopter

Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, schreiten die Felssicherungsarbeiten im Schlüchttal zügig voran. Wegen des exponierten und unwegsamen Geländes wurde am Donnerstag, 7. September, ein Helikopter eingesetzt, mit dem der Beton direkt an die Felswand transportiert werden konnte.

„Im Gegensatz zur ursprünglich geplanten Sanierung mit Spritzbeton hat sich gezeigt, dass mit dem Einsatz des Helikopters und dem Einbau des Betons direkt am Felsen die sensible Natur des Schlüchttals am besten geschützt wird“, äußerte sich Projektleiterin Jana Frey vom RP. Der Helikoptereinsatz dauerte rund zwei Stunden. Zur Räumung der Baustelle an der betroffenen Felswand sei in der kommenden Woche ein weiterer Einsatz des Helikopters geplant.

Um die Verkehrssicherheit im Schlüchttal zu erhöhen, seien bereits drei Stellen an der Felswand mit Spritzbeton gesichert worden. Auch mit dem Bau von Geröllfang- und Steinschlagschutzzäunen sei bereits begonnen worden. Eine weitere Stelle müsste noch mit Felsnägeln und Seiltrossen gesichert werden. Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Anschließend soll die L 157 zwischen Witznau und Riedersteg wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Pressestelle

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Heike Spannagel
Pressesprecherin
Matthias Henrich
Stellv. Pressesprecher