Pressemitteilung

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die Präsidentschaft der Oberrheinkonferenz übernommen

Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen soll 2021 ausgebaut werden

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Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit, Klimaschutz und Digitalisierung steht dieses Jahr im Fokus der Oberrheinkonferenz. Zum Jahresbeginn hat die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer turnusgemäß die Präsidentschaft des deutsch-französisch-schweizerischen Gremiums übernommen. Bei einem digitalen Treffen am Donnerstag ließ sie sich von den Vorsitzenden der zwölf thematischen Arbeitsgruppen der Oberrheinkonferenz über deren Arbeit informieren und besprach die anstehenden Arbeitsschwerpunkte. 

„In diesen schwierigen Zeiten ist es essenziell, dass die bestehenden grenzüberschreitenden Netzwerke weiterhin funktionieren und langjährige Kontakte nicht abbrechen, sondern aktiv fortgeführt werden“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Durch die Covid-19-Pandemie sei die zentrale Bedeutung einer engen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen am Oberrhein besonders deutlich geworden. Deshalb soll in diesem Jahr die Kooperation von Kliniken gestärkt und die Zusammenarbeit in der Epidemiologie ausgebaut werden. Zudem sollen bestehende Vereinbarungen im Rettungswesen aktualisiert werden. 

Darüber hinaus ist der Fokus der Oberrheinkonferenz in diesem Jahr auf die Bereiche Vernetzung und Digitalisierung gerichtet. „Die vergangenen Monate haben deutlich gemacht, wie wichtig der schnelle Zugang zu verlässlicher Information für die Bürgerinnen und Bürger ist und dass die grenzüberschreitende Bereitstellung solcher Informationen eine große Herausforderung darstellt. Die Digitalisierung bietet große Chancen, den Service der Verwaltung für grenzüberschreitende Aktivitäten noch bürgerfreundlicher zu gestalten,“ so Bärbel Schäfer. Im Rahmen eines Pilotprojektes mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl soll die INFOBEST Kehl/Strasbourg zu einer so genannten „One stop agency“ ausgebaut werden. Hier soll ein binationales Bürgerservicezentrum entstehen, das neben Beratung auch grenzüberschreitende Dienstleistungen anbietet.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Umsetzung der Strategie der Trinationalen Metropolregion Oberrhein 2030 insbesondere beim Klimaschutz sein. Zahlreiche EU-geförderte INTERREG-Projekte in den Bereichen Energie, nachhaltige Mobilität und Klimawandel sollen eng begleitet, sichtbarer gemacht oder aufgegleist werden. Bereits im ersten Quartal steht die Verabschiedung eines verkehrspolitischen Leitbilds für den Oberrhein auf dem Programm.

Weiterhin wurden die Bereiche Arbeits- und Ausbildungsmarkt sowie Jugendförderung als prioritäre Themen auf die Agenda für 2021 gesetzt. Zudem wird die weitere Entwicklung und Verbesserung der nachhaltigen Mobilität weiterhin auf der Agenda stehen. Eine Übersicht der wichtigsten Vorhaben und Themen der Oberrheinkonferenz in diesem Jahr gibt es im Internet: www.oberrheinkonferenz.org.

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