Pressemitteilung

Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Planänderungen am Neu- und Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz ein

Planfeststellungsverfahren für Planänderungen an der B 33 zwischen Konstanz und Allensbach

DasRegierungspräsidium Freiburg hat für verschiedene Planänderungen an der B 33zwischen Allensbach/West und dem Tunnel Waldsiedlung einPlanfeststellungsverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren werden diePlanunterlagen mit den Änderungen vom 12. August bis zum 23. September in denRathäusern der Gemeinden Allensbach und Reichenau ausgelegt. Die Auslegung sollallen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. 

DasPlanfeststellungsverfahren dient dazu, die 2007 genehmigte Planung für den Neu-und Ausbau der B 33 aufgrund geänderter Anforderungen und Zusagen im Rahmen desVerfahrens sowie zur Realisierung von Optimierungsmöglichkeiten in folgendenPunkten zu ändern:

  • Aufgrund einer Änderung der Sicherheitsstandards wird die Straßenbreite auf der gesamten Baustrecke zwischen Allensbach/West und dem Waldsiedlungstunnel von 20 Meter auf 21,50 Meter erhöht.

  • Entgegen der ursprünglichen Planung wird die Kreisstraße 6171 im Bereich der Kaltbrunner Straße nördlich der B 33 nicht verlegt, sondern verbleibt in der heutigen Lage.

  • Aufgrund einer Zusage im vorigen Planfeststellungsverfahren wurde die Gestaltung der Lärmschutzkonstruktion im Bereich der Kaltbrunner Straße und der Straße Im Reihetal verändert. Sie wird jetzt gestuft ausgeführt und erhält im oberen Bereich transparente Elemente.

  • Aufgrund von Zusagen aus dem Planfeststellungsverfahren wurde das Umleitungskonzept optimiert und die Umleitungsstrecke zwischen der Kaltbrunner Straße und dem Ostportal des geplanten Tunnels Röhrenberg umgeplant. Ziel war es, die Eingriffe möglichst gering zu halten und andererseits in Teilen eine Weiternutzung im Endzustand zu ermöglichen. Aus diesem Grund wurde auch die Radwegeführung zwischen Allensbach-Mitte und Allensbach-Ost geändert.

  • Zudem wird die südlich von Hegne geplante Gemeindeverbindungsstraße gestreckter trassiert.

  • ​Einige Bauwerke werden geändert und zusätzliche Bauwerke sind vorgesehen, insbesondere neue Fußgängerunterführungen im Bereich der Schmieder-Klinik und des Klosters Hegne.

DasVorhaben umfasst zudem die Anpassung des Landschaftspflegerischen Begleitplansan die veränderten Eingriffe. 

DieAuslegung wird in den Amtsblättern von Allensbach und Reichenau bekanntgemacht. Dort wird auch über den Auslegungsraum und die Möglichkeit zur Erhebungvon Einwendungen informiert. Der Bekanntmachungstext sowie sämtliche Unterlagen(Pläne, Berichte und Gutachten) zu dem geplanten Vorhaben können ab dem Beginnder Auslegung am 12. August auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiumsunter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden: www.rp-freiburg.de

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