Pressemitteilung

Rückhalteraum Breisach/Burkheim Arbeiten am Blauwasser in Burkheim (Stadt Vogtsburg, Brsg. -Hochschwarzwald) gehen zügig voran

Regierungspräsidium zieht Zwischenbilanz und gibt einen Ausblick auf die kommenden Bauarbeiten

Blauwasser

Die Arbeiten für den Rückhalteraum Breisach/Burkheim gehen zügig voran. So ist der Aushub am neuen Blauwasserbett westlich von Burkheim (Stadt Vogtsburg, Breisgau-Hochschwarzwald) bereits weit vorangeschritten, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Rund 70 Prozent des Gewässerbetts seien bereits wiederhergestellt. Aufgrund der nassen Witterung und zur Vermeidung von Flurschäden seien die Arbeiten jedoch vorerst eingestellt worden. Der Gewässerverlauf ist bereits deutlich sichtbar und Steilufer als Nistplätze für Eisvögel wurden angelegt. Sobald es die Witterung zulässt erfolgen der Restaushub sowie die Feinmodellierung. In diesem Zuge werden auch Schilfgräser und Baumstümpfe für eine naturnahe Gestaltung eingebaut.      

Derzeit wird der Sponeckweg zwischen dem Vereinsgelände des ASV Burkheim und der Burg Sponeck auf ein hochwassersicheres Niveau angehoben. Der Weg von der Kläranlage Burkheim bis zur Burg Sponeck ist während der Bauarbeiten gesperrt. Eine Umleitung sei ausgeschildert, so das RP.      

Noch vor Ostern sollen für den Bau eines kleineren Einlassbauwerkes am südlichen Ende des Rückhalteraumes, das im Rheinseitendamm auf Höhe des bereits bestehenden Bauwerkes errichtet wird, entlang der künftigen Baustellenzufahrt kleinere Rodungen stattfinden. Nach Ostern werde dann mit dem Bau dieses kleineren Einlassbauwerks, welches später als Fischpass dienen wird, begonnen. Für diese Arbeiten muss der Rheinseitendamm gesperrt werden. Der Verkehr wird über den bestehenden Zufahrtsweg westlich der Kläranlage Breisach umgeleitet.      

Zeitgleich beginnt der Voraushub des Einlaufgrabens im Bereich des künftigen Einlassbauwerks auf Gemarkung Breisach. Das RP habe dazu ein Massenkonzept entworfen, das vorsehe, ca. 130.000 KubikmeterAushubmaterial innerhalb des Rückhalteraumes zu verwerten. So müsse das Material nicht entsorgt werden und ca. 17.000 Lkw-Fuhren über öffentliche Straßen werden vermieden. Das Bodenmaterial werde innerhalb des Rückhalteraums für Renaturierungen und Geländemodellierungen wiederverwendet, der anstehende Kies für die weiteren Arbeiten bzw. als Damm- und Wegebaumaterial genutzt.    

Im vergangenen Jahr hat das RP bereits Erkundungsbohrungen und geotechnische Versuche für die Schutzbrunnen in Burkheim und in Breisach-Jägerhof erfolgreich abgeschlossen. Weitgehend fertiggestellt wurden auch drei Holzlagerflächen am Hochwasserdamm III, die während der Bauzeit als Baustelleneinrichtungsflächen genutzt werden.

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