Pressemitteilung

Städtebauförderung: Rund 57 Millionen Euro für Kommunen und Städte im Regierungsbezirk Freiburg

Regierungspräsidentin Schäfer: „Wertvolle Unterstützung für Sanierungsprojekte in schwieriger Zeit“

Breisacher Marktplatz

Im Rahmen des Programms für Städtebauförderung fließen in diesem Jahr rund 57 Millionen Euro von Bund und Land an Kommunen im Regierungsbezirk Freiburg. Gefördert werden insgesamt 84 Vorhaben, darunter die Sanierung des Gebiets „Brückenschlag Steinen-Höllstein“ in Steinen, des Ortskerns in Merdingen und des Konstanzer Stadtteils Stadelhofen. Das teilte das Regierungspräsidium Freiburg (RP) anlässlich der Programmentscheidung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg am Mittwoch mit.

„Seit nunmehr 50 Jahren unterstützen der Bund und das Land Baden-Württemberg unsere Kommunen in ihrer städtebaulichen Entwicklung. Gerade in diesem Jahr ist das Programm ein Stabilitätsanker, der maßgeblich dazu beträgt, dass unsere Gemeinden auch in schwieriger Zeit ihre Sanierungsprojekte kontinuierlich umsetzen und damit auch wichtige wirtschaftliche Impulse geben können“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

Mit den Bundes- und Landeszuschüssen der Städtebauförderung in Höhe von 60 Prozent können Kommunen etwa den Abbruch alter Bausubstanz und die Neuordnung von Grundstücken für den Wohnungsbau auf den Weg bringen. Gefördert werden auch Sanierungen erhaltenswürdiger und ortsbildprägender Bausubstanz sowie sozial wirksame Einrichtungen wie Quartierstreffs in benachteiligten Stadtteilen. 

Die Städtebauförderung umfasst Bereiche der klassischen Innenentwicklung und der Gestaltung des öffentlichen Raums. Dabei lässt sie Raum, um flexibel auf den Bedarf an Wohnraum, die notwendige Anpassung an den Klimawandel, an einem wandlungsfähigen und lebenswerten Umfeld oder an nachhaltiger und innovativer Neuordnung von brachliegenden Flächen zu reagieren. Von den angekündigten Bundes- und Landesmitteln zur Aufstockung bereits laufender Maßnahmen sowie für neue Sanierungsprojekte profitieren gleichermaßen städtische wie auch ländlich geprägte Gebiete. 

Hinweis: Details zu den einzelnen Gemeinden entnehmen Sie bitte der Liste des Wirtschaftsministeriums, die hier nach Kreisen aufgeschlüsselt ist:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/265-millionen-euro-fuer-361-staedtebauliche-massnahmen/

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Heike Spannagel
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