Pressemitteilung

„Straßensanierung und Lärmschutz verbinden“

Lärmschutz am Südring-Sanierung in Offenburg

ZumSchutz von Anwohnerinnen und Anwohnern vor Verkehrslärm macht es Sinn, dieSanierung von Straßen mit der Verbesserung des Lärmschutzes zu kombinieren.Dafür ist die Sanierung des Südrings in Offenburg (Ortenaukreis) ein geradezuexemplarisches Beispiel in Baden-Württemberg. Dies wurde deutlich beimBaustellenbesuch von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Thomas Marwein,dem Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung, am Mittwoch. Marwein besuchtauf seiner Sommertour Vorzeigeprojekte zum Lärmschutz im Land und machtedeshalb in Offenburg Station. Im Rahmen der Erneuerung der Südring-Brücken ander B 3 saniert das Regierungspräsidium Freiburg derzeit drei Lärmschutzwände.Zudem wird lärmarmer Asphalt eingebaut.  

„Lärmmacht krank. Deshalb ist es ein wichtiges Anliegen, im Zuge der Sanierung vonStraßen auch den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm zuverbessern“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Dabei könne dieStraßenbauverwaltung nur aktiv werden, wenn gesetzliche Grenzwerteüberschritten werden – dies sei am Südring in Offenburg der Fall: An der B 3lägen die Werte nachts bis zu 6,6 Dezibel über dem Grenzwert, der für dasangrenzende Wohngebiet 57 Dezibel betrage. Der Handlungsbedarf an dieser Stellesei also groß. Dies sehe auch die Landesregierung so, die das Lärmschutzkonzeptim Rahmen der Südring-Sanierung mitgetragen habe. 

„DerSchutz vor Lärm muss bei Straßensanierungen bereits in der Planungsphaseberücksichtigt werden“, so Thomas Marwein. „Dann entstehen solcheVorzeigeprojekte wie hier an der B 3, welche die Lärmbelastung für dieAnwohnerinnen und Anwohner wesentlich reduzieren.“  

DieBauarbeiten am Südring in Offenburg laufen seit 2017 und sollen im Jahr 2022abgeschlossen werden. Insgesamt investiert das Land hier rund 17 Millionen Eurofür die Sanierung von fünf Brücken, drei Lärmschutzwänden und desStraßenbelags. 

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