Pressemitteilung

Über 26 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fließen in den Regierungsbezirk Freiburg

26 Millionen Euro aus ELR fließen in Regierungsbezirk Freiburg

Über26 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landesfließen in diesem Jahr in den Regierungsbezirk Freiburg. Davon profitieren 373Projekte in 131 Gemeinden, darunter Vorhaben im Wohnungsbau und im Gewerbe.Insgesamt werde damit ein Investitionsvolumen von 211 Millionen Euroangestoßen, teilte das Regierungspräsidium mit. 

DasMinisterium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat am Montag dieELR-Programmentscheidung für das Jahr 2020 bekanntgegeben. Demnach stehtlandesweit für dieses Jahr eine Fördersumme von 90 MillionenEuro zur Unterstützung des ländlichen Raums zur Verfügung.  

„Mitdem ELR-Programm setzt die Landesregierung die richtigen Anreize zur Stärkungdes ländlichen Raums. Mit attraktiven Angeboten auf dem Land können wir derUrbanisierung entgegenwirken“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.Sie wies darauf hin, dass im Regierungsbezirk Freiburg 13 von landesweit 41ELR-Schwerpunktgemeinden angesiedelt seien. Diese Gemeinden werden aufGrundlage ihres Zukunftskonzepts bis zu fünf Jahre lang über dasEntwicklungsprogramm gefördert. 

DerSchwerpunkt des Programms zielt derzeit auf die Innenentwicklung ländlicherKommunen und vor allem auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. So erhaltenim Regierungsbezirk Freiburg Eigentümer von 430 Wohnungen einen Zuschuss. Mitdem Geld werden Wohnungen modernisiert, zur Eigennutzung neu gebaut oderbestehende Gebäude werden zu Wohnraum umgenutzt.  

Zudemprofitieren 69 Gewerbebetriebe von den ELR-Mitteln. Durch die anstehendenInvestitionen werden 229 Arbeitsplätze neu geschaffen und 801 Arbeitsplätzegesichert. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Verlagerung von Gewerbebetriebenin Gebiete, in denen sie nicht stören. Zudem erhalten 22 Betriebe wieDorfgasthäuser, Bäckereien und Dorfläden einen Zuschuss, die damit dieGrundversorgung im ländlichen Raum sicherstellen. 

VomBauen mit ELR-Mitteln profitiert auch der Klimaschutz. So erhält jedes dritteFörderprojekt im Regierungsbezirk für die überwiegende Verwendung von Holz inder Tragwerkskonstruktion einen Zuschlag. „Der Holzbau hat in unserer Regioneine lange Tradition. Er ist nachhaltig, weil er CO2  bindetund gleichzeitig zur regionalen Wertschöpfung beiträgt“, hobRegierungspräsidentin Bärbel Schäfer hervor.

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