Pressemitteilung

Unterwegs mit Füchsle und Lüchsle: Wildnis-Erlebnispfad in Oberried-St. Wilhelm eröffnet

Wildnis-Erlebnispfad im Biosphärengebiet Schwarzwald eröffnet

Seit2018 setzen sich Füchsle und Panda gemeinsam für die Natur im BiosphärengebietSchwarzwald ein: Unter dem Motto „Heimspiel für die Wildnis“ unterstützt derFußball-Bundesligist SC Freiburg das vom Umweltministerium Baden-Württemberggeförderte Naturschutzprojekt des WWF im und mit dem UNESCO BiosphärengebietSchwarzwald. In den bewaldeten Kernzonen des Großschutzgebiets darf sich dieNatur ohne Eingriffe und Nutzung durch den Menschen frei entfalten. DieseEntwicklung der Wildnis wird im Rahmen des Projekts unterstützt. 

ImMittelpunkt der Naturschutzkooperation steht der Wildnis-Erlebnispfad, den derbaden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller,Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, Fachbereichsleiterin Diana Pretzell vomWWF sowie SC-Vorstand Oliver Leki am Montag gemeinsam eröffnet haben. Dortkönnen Kinder, Jugendliche und Erwachsene den „Urwald von morgen“ hautnaherleben. Unterstützt wird der Pfad durch die Gemeinde Oberried, Forst BW unddie deutsche Postcode-Lotterie. 

Derfünf Kilometer lange Rundweg im urigen St. Wilhelmer Tal bei Freiburg führt imBiosphärengebiet Schwarzwald entlang sogenannter Kernzonen, also geschütztenGebieten, in denen Natur wieder Natur sein darf. Die Pfadmaskottchen Lüchsleund Füchsle führen durch vierzehn interaktive Stationen und zeigen, warumgefährdete Waldbewohner und wir Menschen die selten gewordenen Urwälder vonmorgen brauchen. Ein kurbelbetriebenes Quiz entscheidet gleich zu Beginn, obdie Besucher im Team Füchsle oder Lüchsle über den Wildnis-Erlebnispfadwandern. Im Anschluss warten an den Stationen spannende Fragestellungen wie: Wogibt es Wildnis in Deutschland? Wer lebt in der Wildnis und wer gestaltet sie?Und: Warum brauchen wir die Urwälder von morgen eigentlich?  

„Aufdem Wildnis-Erlebnispfad wandern die Besucherinnen und Besucher an denbesonders geschützten Kernzonen des Biosphärengebietes entlang.  DieseKernzonen bieten wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und leisten soeinen wichtigen Beitrag zur Stärkung der natürlichen Artenvielfalt. Nur was wirkennen, können wir auch schätzen und schützen“, sagte Umweltminister FranzUntersteller. 

„Geradein der aktuellen Situation der Corona-Beschränkungen bietet derWildnis-Erlebnispfad eine willkommene Abwechslung im Freiraum der Natur“, soDiana Pretzell vom WWF: „Darüber hinaus erfahren die Besucher mehr über einThema, das während der Pandemie wieder in den Vordergrund getreten ist: Einegesunde Natur schützt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern ganzbesonders auch uns Menschen.” 

OliverLeki, Vorstand des SC Freiburg, sagte: „Der Pfad verdeutlicht, was Naturschutzund Sport gemeinsam erreichen können. Familien können einen Ausflug in derWildnis mit Spaß und Bewegung verbinden. Die Stationen vermitteln dabeispielerisch wichtige Tipps für einen fairen Umgang mit der Natur.“<u/>

DieProjektpartner: 

WWF:Als größte private Natur- und Umweltschutzorganisation der Welt setzt sich derWWF nachhaltig für den Schutz und die Erhaltung der natürlichenLebensgrundlagen ein. Innerhalb Deutschlands engagiert er sich aktiv für dasZiel, dass Wildnis, wie in den Kernzonen des Biosphärengebiets, auf mindestenseiner Million Hektar der Landesfläche zurückkehren kann. 

SCFreiburg: Der SC Freiburg ist ein Fußball-Bundesligist, der sich inbesonderer Weise der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht. Der Verein gilt bereitsseit zwei Jahrzehnten als einer der ökologischen Vorreiter im Spitzenfußball.Unter dem Motto "SC Freiburg - mehr als Fußball" widmet er seingesellschaftliches Engagement auch dem Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz inund außerhalb des Stadions und in der Region. 

BiosphärengebietSchwarzwald: Das Biosphärengebiet Schwarzwald beim RegierungspräsidiumFreiburg förderte das Projekt mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klimaund Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Es wurde 2016 vom LandBaden-Württemberg ausgewiesen und im Juni 2017 von der UNESCO anerkannt. Zielist es, Natur und Landschaft zu erhalten und gleichzeitig die regionaleWertschöpfung zu steigern.

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