Pressemitteilung

Wander- und Radfernwege an der Wutach bei Stühlingen-Weizen (Kreis Waldshut) bis Frühjahr 2021 gesperrt

Wander- und Radwege Wutach Stühlingen

Wegen der Arbeiten zur Renaturierung der Wutach beim Stühlinger Ortsteil Weizen (Kreis Waldshut) werden ab Montag, 5. Oktober, die Wander- und Radfernwege im Bereich der Baustelle gesperrt. Wegen der Verlegung von Wegen und Leitungen sei ein sicheres Durchkommen der Passanten durch die Baustelle nicht mehr gewährleistet, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP), weil Bereiche der Wege wegfallen und tiefe Baugruben entstehen.    

Gesperrt wird der Radfernweg, der als Südschwarzwald Radweg und Schwarzwald Panorama Radweg ausgewiesen ist, sowie der Schluchtensteig. Die Sperrung erstreckt sich vom Fußballplatz Stühlingen bis zum Wiizemer Steg beim Parkplatz der Firma Sto. Der Rad- und Wirtschaftsweges wird über die „alte Bundesstraße“, neben der Bahnlinie, zwischen Ortsausgang Stühlingen und der Firma Sto. umgeleitet. Vom Grenzübergang Stühlingen bis zum Wiizemer Steg können Wanderer anstelle des gesperrten Schluchtensteiges auch auf den Wutachpfad auf Schweizer Seite ausweichen. Die Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert und auf den Internetseiten des Schwarzwaldvereins, unter www.schluchtensteig.de eingepflegt.    

Voraussichtlich ab nächstem Frühjahr werden die neu errichteten Wege für den Rad- und Wanderverkehr freigegeben. Bis kommenden Sommer sollen die Renaturierung endgültig abgeschlossen sein.     

Ende Juni gaben Regierungspräsidentin Schäfer, der Schaffhauser Regierungsrat Martin Kesser, Landrat Martin Kistler und andere Teilnehmer den offiziellen Startschuss für das deutsch-schweizer Gemeinschaftsprojekt.    

#Die Schweizer Renaurierungsmaßnahmen wurden bereits 2014 abgeschlossen. Im Sommer begannen die Arbeiten auf deutscher Seite. Aus Gründen des Artenschutzes mussten zunächst entlang der Baubereiche Eidechsenzäune errichtet und die Tiere im Baufeld eingesammelt werden. Danach wurden die Renaturierungsbereiche gerodet und der Waldboden abgetragen, gesiebt und zwischengelagert.    

Die Wutach kann durch die Aufweitung beidseits der Grenze durch Eigenentwicklung eine ökologisch wertvolle Flusslandschaft gestalten. Neue Lebensräume werden geschaffen und die Artenvielfalt wird gefördert. Nicht zuletzt die Menschen werden vom gesteigerten Erholungswert profitieren. Zukünftig dürfen sie sich am wildromantischen Flusslauf erfreuen und live miterleben, wie die Wutach dort die Landschaft immer wieder neu modelliert. Denn das mache der Fluss besser, als jeder Bagger, so die Fachleute des RP.

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