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Aktuelles aus dem Europe Direct Informationszentrum Karlsruhe

  • 15.01.2020
    15.01.2020 | RescEU: Europas Katastrophenschutz

    Immer wieder wird Europa von Naturkatastrophen heimgesucht: Überschwemmungen, Erdrutsche, Waldbrände: im Jahr 2018 starben europaweit mehr als 100 Menschen bei Naturkatastrophen oder durch Menschen verursachte Katastrophen. Auch in Deutschland kam es in den vergangenen Jahren immer häufiger zu Waldbränden. Ein Land, dessen Kapazitäten in einem Notfall überfordert sind, kann über das EU-Katastrophenschutzverfahren Hilfe suchen. Das EU-Katastrophenschutzverfahren umfasst neben den EU-Mitgliedstaaten auch weitere Länder wie beispielsweise Norwegen und die Türkei, die im Ernstfall mit Ressourcen und Experten helfen können. Alle Länder der Welt können im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens um Hilfe ansuchen, so zum Beispiel Mozambique im März 2019 als dort der Wirbelsturm Idai wütete.

    Seit 2019 hat die Europäische Union ihr Katastrophenschutzverfahren um eine zusätzliche Ebene erweitert: rescEU, eine europäische Notfallflotte bereit für ihren sofortigen Einsatz. RescEU unterstützt nationale Katastrophenschutzmechanismen, da durch das Programm Löschflugzeuge, Hubschrauber und weitere Instrumente zum Einsatz bei Naturkatastrophen oder nach Unfällen noch schneller einsatzbereit sind.

    Weitere Informationen:

    Factograph (pdf, 835 KB)

    RescEU in Deutschland (pdf, 2.9 MB)

    Hintergrundinformation (pdf, 2.7 MB)

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