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Aktuelles aus dem Europe Direct Informationszentrum Karlsruhe

  • 08.10.2020
    10.10.2020 | World mental health day

    Am 10. Oktober ist der „World mental health“-Tag! Schätzungsweise 25% der Bevölkerung weltweit hat mit psychischen Problemen zu kämpfen. Diese entwickeln sich meist schon im jungen Alter und können in Form von Depressionen, Burn outs, Angststörungen oder Psycho-somatischen Störungen auftreten. Wenn man mental erkrankt, sind alle Lebensbereiche betroffen: das private Leben, die Karriere und das gesellschaftliche Leben im Allgemeinen werden dadurch beeinträchtigt. Deshalb ist es wichtig sich selbst und seine Gesundheit zu schützen und bei auftretenden Symptomen die richtigen Ansprechpartner zu finden um dagegen vorzugehen. Aufgrund des „Word mental health days“ hat die EYE eine Live- Übertragung bei Facebook geplant, die unter den Namen „Young people and mental health“ läuft. Das Event findet am Freitag um 10:30 Uhr statt und fragt nach dem Befinden der jungen Menschen in Europa und wie die mentale Gesundheit auch in diesen schwierigen Zeiten geschützt werden kann.

    Gerade in Zeiten von Corona ist die Problematik der mentalen Gesundheit für viele Menschen in Europa spürbar: durch Maßnahmen, wie etwa Lockdowns, hat sich das Gefühl von Angst, Isolation und Überwältigung in der Gesellschaft breitgemacht. Gesundheitspolitik ist in der EU Sache der Mitgliedsländer. Um die mentale Gesundheit trotzdem zu fördern und mentale Krankheiten zu entstigmatisieren hat die EU unter anderem den European mental health action plan 2013-2020, das Rahmenkonzept Gesundheit 2020 oder der Strategie der Europäischen Region zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (2015–2020) ins Leben gerufen.

    Die WHO gibt dabei fünf Prioritäten für Europa an, um die mentale Gesundheit zu fördern: 
    1. Das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, indem man Aktivitäten anbietet;
    2. Die Befähigung der Betreuer und Betreuerinnen auf Bedürfnisse, Wünsche und Erfahrungen der Betroffenen einzugehen;
    3. Entwicklung von Dienstleistungen, insbesondere von lokalen Praktiken in Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen, wo Dienstleistungen traditionell in großen psychiatrischen Einrichtungen erbracht werden;
    4. den Stand der Versorgung von Menschen mit psychischen Behinderungen in Europa veressern, wobei der Schwerpunkt auf den Bedingungen von Menschen mit geistigen Behinderungen und langfristigen psychischen Gesundheitsproblemen, die allzu oft unter inakzeptablen Umständen leben, sowie auf der Entwicklung von Familienunterstützung und lokalen Diensten liegt und
    5. qualitativ hochwertige Informationen.

    Das Event „Young people and mental health“ können Sie sich hier anschauen.

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