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Aktuelles aus dem Europe Direct Informationszentrum Karlsruhe

  • 13.11.2020
    13.11.2020 | Für eine Union der Gleichheit

    43% der lesbischen, schwulen, bisexuellen, Transgender-, nichtbinären, intersexuellen und queeren Personen (LGBTIQ) in Europa erfahren Diskriminierung. Und die Coronakrise hat die Situation für die Community verschärft.

    Die Europäische Kommission präsentierte am 12.11.2020 die erste Gleichstellungstrategie für LGBTIQ-Personen. Besonders der rechtliche Schutz vor Hassdelikten, Gewalt und Hetze gegenüber LGBTIQ Personen soll dadurch gewährleistet werden. Weitere Maßnahmen sind die Bekämpfung von Diskriminierung von LGBTIQ Personen, sowie die Gewährleistung ihrer Sicherheit. Außerdem sollen grenzüberschreitend die Rechte von Regenbogenfamilie geschützt werden, da durch unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten immer wieder Schwierigkeiten auftreten. Die Europäische Kommission fordert die Mitgliedstaaten dazu auf, bewährte Verfahren auszubauen und eigene Aktionspläne für die Gleichstellung von LGBTIQ zu entwickeln, da die Kompetenzen für die Verbesserung der Gleichstellung von LGBTIQ in erster Linie bei den Nationalstaaten liegen. Die EU kann jedoch Orientierungshilfen anbieten, um beispielsweise die Maßnahmen in den Mitgliedsländern zu koordinieren und den Austausch bewährter Methoden zu fördern. Mit der Strategie 2020-2025 will die EU Vorbild für die Gleichstellung von LGBTIQ in der Welt werden.

    „Alle Menschen sollten sich frei fühlen zu sein, wer sie sind – ohne Angst vor Verfolgung haben zu müssen. Das macht Europa aus und dafür stehen wir (…)“, betont Vizekommissionspräsidentin Věra Jourová.

    Die Pressemittelung der EU-Kommission vom 12.11.2020 

    Die Union der Gleichheit: LGBTIQ-Gleichstellungsstrategie 2020-2025

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