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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Karlsruhe
L 566 zwischen Ettlingen und Mörsch, Copyright: RP Karlsruhe

L 566, Ausbau mit Bahnübergangsbeseitigung bei Mörsch

BA II: Entwässerung im Wasserschutzgebiet Zone I, II und III

Zahlen und Fakten

Planungsstand: Der Vorentwurf wurde vom Land Baden-Württemberg genehmigt.
Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg
Kosten: ca. 6,9 Millionen Euro

Zahlen und Fakten

Die Maßnahme ist im Maßnahmenplan des Landes Baden-Württemberg enthalten.

Das Projekt

Ausgangslage

Die L 566 verbindet die Stadt Rheinstetten mit der Stadt Ettlingen. Dabei quert die Landesstraße die Rheintalbahn Karlsruhe – Rastatt plangleich mit einem beschrankten Bahnübergang. Östlich des Bahnüberganges verläuft die Landesstraße durch das Wasserschutzgebiet (WSG) „Stadt Karlsruhe, WW Mörscher Wald“ und tangiert dabei die Wasserschutzgebietszonen I, II und III. Südlich der Landesstraße verläuft ein straßenbegleitender Radweg.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) werktags im Streckenabschnitt zwischen B36/L566 und L566/K3581 (Zählstelle 81337) betrug im Jahr 2010 ca. 9609 Kfz/24h, davon ca. 302 Fz/24h Schwerverkehrsfahrzeuge.

Geplante Maßnahmen

Bauabschnitt (BA) I: Bahnübergangsbeseitigung 

Die DB Netz AG hat die Planung für die Bahnübergangsbeseitigung aufgenommen und wird hierbei auch die Planung des 3. Gleises Karlsruhe – Durmersheim berücksichtigen.

Bauabschnitt (BA) II: Entwässerung in Wasserschutzgebiet Zone I, II und III

Die Landesstraße L 566 wird auf eine Länge von etwa 3,4 km ausgebaut und der vorhandene Radweg etwas nach Süden verlegt. 

Hierzu sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Verbreiterung der L 566 von ca. 5,6 – 6,0 m auf eine Fahrbahnbreite von 7,0 m (einschließlich Randstreifen).
  • Der Radweg erhält eine Breite von 2,50 m
  • Verbreiterung und Abdichten der Bankette, Böschungen und des Trennstreifens in WSG Zone I + II
  • Fassen des innerhalb der Zone I und II anfallenden Fahrbahnwassers und versickern außerhalb der WSG-Zone II
  • Bau von Anlagen zur Leichtstoffrückhaltung und Sedimentation vor dem Auslauf in die Versickerungsmulden
  • Auskleiden der Versickerungsmulden zum Schutz des Trinkwassers mit carbonathaltigem Filtersand
  • Aufstellen von Schutzeinrichtungen
  • Amphibienschutzeinrichtungen im westlichen Waldbereich auf eine Länge von ca. 500 m

Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über die aktuellen Beteiligungsmaßnahmen informieren und die aktuellen Planungsunterlagerlagen einsehen.

Planungsunterlagen

  
  
  
1_Uebersichtslageplan.pdfÜbersichtslageplan9262 KB
Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Fachinformationen
Sabine Häberle
Telefon  0721 926-4147
EMail sabine.haeberle@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
EMail oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de​​

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Termine
derzeit keine aktuellen Termine

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