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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Karlsruhe
Ansicht der geplanten Neckartalbrücke OU Horb, Copyright: Regierungspräsidium Karlsruhe, LVA BW

​Referat 44 - Straßenplanung

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​Unsere Aufgaben

Wir planen Autobahnen, Tank- und Rastanlagen, Bundes- und Landesstraßen sowie Radwege und Radschnellwege im Regierungsbezirk.

Voraussetzung für den Planungsbeginn

Mit der Planung kann erst dann begonnen werden, wenn ein Projekt in den Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen bzw. in den Generalverkehrsplan des Landes Baden-Württemberg eingestellt wurde.
An deren Aufstellung wirken wir mit.

Variantenuntersuchung und Linienfindung

Nach Untersuchung verschiedener Varianten auf Grundlage der Prüfung der Umweltverträglichkeit sowie eines Verkehrsgutachtens wird eine Linie festgelegt. In diesem Stadium werden bereits die Fachbehörden und die betroffenen Gemeinden beteiligt.

Der Bau von Straßen ist mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden. Diese sind möglichst gering zu halten und unvermeidbare Eingriffe sind zu kompensieren. Deshalb arbeiten Straßenplanerinnen und Straßenplaner und Landschaftsplanerinnen und Landschaftsplaner sowie andere am Projekt Beteiligte bei der Planung frühzeitig zusammen.

Straßen durchschneiden die Lebensräume vieler Tierarten und stellen für diese ein unüberwindbares Hindernis dar. Um diese Barrieren zu entschärfen, planen wir in enger Kooperation mit dem Naturschutz Maßnahmen zur sogenannten Wiedervernetzung. Je nach Tierart tragen Grünbrücken, Über- oder Unterführungen oder Amphibienschutzanlagen für ein sicheres Queren der Straße bei. Wenn Gewässer betroffen sind, werden diese in Hinblick auf Wiedervernetzung optimiert.

Verwaltungsinternes Genehmigungsverfahren

Nach Festlegung der Linie stellen wir den Straßenentwurf mit Landschaftspflegerischem Begleitplan, Lärm-, Schadstoff- und weiteren Fachgutachten auf und legen diesen dann den zuständigen Ministerien in Stuttgart und Bonn zur Genehmigung vor.

Planfeststellungsverfahren

Um das Baurecht für eine Straße zu erhalten, muss in der Regel ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Hierzu wird die Planung mit allen Gutachten offengelegt.

Zu den eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen arbeitet das Referat 44 jeweils eine Stellungnahme aus, die für das anstehende Genehmigungsverfahren von der zuständigen Planfeststellungsbehörde zur Abwägung benötigt wird. Das Verfahren endet mit dem Erlass eines Planfeststellungsbeschlusses.

Weitere Informationen zum Planfeststellungsverfahren finden sie in unserem Themenportal.

Referatsleitung

Referatsleitung 

Axel Speer
Leitender Baudirektor
Telefon 0721 926-3417
EMail axel.speer@rpk.bwl.de

Stellvertretung

N.N.

​Akt​​uelle Straßenplanungen

Simulationsfoto L 559 OU Weingarten mit Bahnübergangbeseitigung Häcker, Copyright: Regierungspräsidium Karlsruhe

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Aktuelle Planfeststellungsverfahren

Weißer Papierstapel, Copyright: Nomad_Soul - Fotolia

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Weitere Informationen

Machbarkeitsstudie für Wiedervernetzungsmaßnahmen in den Verbundkorridoren südlich von Karlsruhe und südlich von Rastatt

Endbericht (pdf, 14.6 MB)