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Referat 52 (Gewässer und Boden) des Regierungspräsidium Karlsruhe

Nachhaltigkeit der Grundwasserbewirtschaftung im Rhein-Neckar-Raum untersucht

Studie im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Genügt die Bewirtschaftung des Grundwassers im Rhein-Neckar-Raum den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichgewichtig umfasst? Dieser Frage ging das Regierungspräsidium Karlsruhe nach und beauftragte die Universität Stuttgart, eine Bewertung der wasserwirtschaftlichen Situation anhand konkret zu entwickelnder Nachhaltigkeitskriterien vorzunehmen und Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Anlass für die Studie sind größere Entnahmemengen aus dem tieferen Grundwasserstockwerk, wodurch das Risiko, dass Schadstoffe aus dem oberen Grundwasserstockwerk in die Tiefe verschleppt werden können, gestiegen ist.

Die Ergebnisse der Untersuchungsstudie zeigen im Einzelnen, dass trotz insgesamt großer Wasserentnahmen aus dem Untergrund für die Trinkwasserversorgung und industrielle Versorgung zukünftig mit keinen Mengenproblemen zu rechnen ist. Dagegen zeigt die Qualität des Grundwassers, dass vorhandene Belastungen weiterhin konsequent zu sanieren sind und eine Ausbreitung der Schadstoffe, insbesondere in tiefer liegende Stockwerke des kiesigen Untergrundes, unbedingt vermieden werden sollte.

Da auch das Grundwasser nicht an den Landesgrenzen halt macht, arbeitet das Regierungspräsidium Karlsruhe eng mit Vertretern aus den benachbarten Bundesländern Rheinland-Pfalz und Hessen zusammen.