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Hochwasserschutzkonzeption Leimbach-Hardtbach -Hochwasserschutz in der Rheinebene um die Schwetzinger Hardt.
Hochwasserrückhaltebecken bei Nußloch, Copyright: RP Karlsruhe

Maßnahme 1 - Hochwasserrückhaltebecken Leimbach bei Nußloch

​Zahlen und Fakten

Lage: zwischen Nußloch und Wiesloch
Kosten: Ca. 3,5 Millionen Euro

Aktueller Stand

Umgesetzt Juli 2000

​Das Projekt

Das Hochwasserrückhaltebecken Leimbach war die erste Stufe bei der Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes.
Der Rückhalteraum ist als durchflossenes Becken angelegt. Es füllt sich bei Starkniederschlägen und hat ein maximales Aufnahmevolumen von ca. 300.000 m³. Nach Abklingen der Niederschläge entleert es sich automatisch über den Leimbach und den Hardtbach.

Das alte Hardtbachwehr wurde erneuert und steuert bei Hochwasser den Zulauf zum Rückhaltebecken und zum Hardtbach. Begrenzt wird das Becken durch den vorhandenen Straßen- bzw. Bahndamm. Beide wurden teilweise erhöht und abgedichtet. Im Norden wurde ein neuer Damm mit der Hochwasserentlastungsanlage (Dammscharte) und dem Auslasswerk im Leimbach errichtet. Dieses Auslassbauwerk begrenzt den Abfluss aus dem Becken in den Leimbach auf maximal 1 m³/s, um die bisherigen Überlastungen zu verhindern. Im Bereich des Beckens wurde der Leimbach naturnah umgestaltet. Das Hochwasserrückhaltebecken konnte im Juli 2000 in Betrieb genommen werden.

Übersichtslageplan Leimbach-Hardtbach-Projekte