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RP Karlsruhe, Landeserstaufnahmeeinrichtung, Ausländer, Spätaussiedler, Zentrale Bußgeldstelle, Lotterie- und Glücksspielrecht
  • Abteilung 8
    19.08.2015
    Regierungspräsidium richtet Notunterkunft in der Messe Sinsheim ein
    DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg steht als Betreiber fest

    ​Aufgrund der anhaltend hohen Zugänge von Flüchtlingen muss die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) des Regierungspräsidiums Karlsruhe nach der zwischenzeitlich wieder geräumten dm-Arena der Karlsruher Messe nun ein weiteres Mal Messehallen zur Unterbringung nutzen. Ab Freitag, 21. August 2015, sollen bis in den September hinein vorübergehend in der Halle 6 der Messe Sinsheim zunächst mehrere Hundert Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf bekommen. Die Stadt Sinsheim und der Rhein-Neckar-Kreis wurden gestern vom Integrationsministerium umgehend über die beabsichtigte Nutzung der Messehalle für die Unterbringung von Flüchtlingen informiert.

    Auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche werden bis zu 1.000 Feldbetten Platz finden. Die Belegung richtet sich auch danach, wie viele Flüchtlinge der mit dem Betrieb der Unterkunft beauftragte Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) angemessen betreuen kann. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Ich freue mich und bin dankbar, dass wir mit dem DRK-Kreisverband einen kompetenten und erfahrenen Partner als Betreiber der Unterkunft zur Verfügung haben, der sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellt. Wir danken auch der Messe Sinsheim, die uns in dieser Notsituation unterstützt, und der Stadt Sinsheim, die vorübergehend zusätzlich zu einer großen Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises einen weiteren Beitrag bei der Unterbringung hilfesuchender Menschen leistet.“

    Bis zum Betriebsbeginn wird das Regierungspräsidium (RP) mit Duschcontainern ausreichende Duschmöglichkeiten vor Ort schaffen. Andere sanitäre Einrichtungen sind bereits vorhanden. Das RP hat einen erfahrenen Sicherheitsdienstleister für die Unterkunft beauftragt.

    Derzeit kommen täglich bis zu 600 Menschen in Baden-Württemberg an und müssen zur Durchführung des Asylverfahrens in den Einrichtungen der LEA vorläufig untergebracht werden. Dies sind die höchsten Zugänge, die in Baden-Württemberg jemals zu verzeichnen waren.

    Das Regierungspräsidium ist auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Die Einrichtung der Unterkunft ist ein wichtiger und notwendiger Baustein, den Menschen ein sicheres Dach über dem Kopf anbieten zu können.

    Das Regierungspräsidium dankt allen Beteiligten für die schnelle und humanitäre Hilfe.

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