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  • Abteilung 5
    14.02.2018
    Ausbau Leimbach-Oberlauf in Wiesloch - Regierungspräsidium setzt weitere Verfahrens- und Planungsschritte um - Projektbegleitkreis hat die Planung erfolgreich unterstützt

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe setzt im Zusammenhang mit dem Großprojekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“ für zwei weitere Bauabschnitte wichtige Verfahrens- und Planungsschritte um.

    Nachdem bereits im Jahr 2016 in Wiesloch der mittlere Teilabschnitt des Leimbachs (Maßnahme 3.2 „Leimbach-Park“) umgestaltet wurde, konnte im Januar 2018 für den an den Leimbach-Park angrenzenden Abschnitt von der ehemaligen Hubbrücke in Wiesloch bis zum Hochwasserrückhaltebecken Nußloch entlang der Bahnlinie (Maßnahme 3.1) der Antrag zur Planfeststellung beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als zuständige Wasserbehörde eingereicht werden.

    Für den Abschnitt des Leimbachs zwischen der Einmündung des Waldangelbachs und der Brücke „In den Weinäckern“ (Maßnahme 3.3) ist vorgesehen, den Antrag zur Planfeststellung bis Ende März 2018 einzureichen.

    Für die Bürgerinnen und Bürger soll damit der Hochwasserschutz für die Städte Wiesloch und Walldorf wesentlich verbessert und ein 100-jährlicher Hochwasserschutz hergestellt werden. Es werden auch neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Leimbach entstehen und für Besucherinnen und Besucher werden Zugänge zum Bach geschaffen, um die Erlebbarkeit des Gewässers zu erhöhen.

    Die Projekte werden seit drei Jahren im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung von einem Projektbegleitkreis (PBK) unterstützt und die Einreichung der erarbeiteten Planunterlagen abschließend befürwortet. Ziel der Einrichtung des PBK war es, das Projekt gemeinsam mit den kommunalen Projektpartnern, den Städten Walldorf und Wiesloch sowie mit Fachbehörden, Verbänden und betroffenen und interessierten Bürgern zu besprechen, Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. Die Teilnehmenden und das Regierungspräsidium als Vorhabenträger zogen in der letzten Sitzung Anfang Februar 2018 eine positive Bilanz.

    Mit der Einreichung der Unterlagen bei der zuständigen Wasserbehörde des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis beginnt nun das förmliche Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren.

    Begleitend dazu wird das Regierungspräsidium, auch in Abstimmung mit dem PBK, weiterhin über das Projekt informieren. Auf der Projekthomepage sind beispielsweise neben den Dokumentationen der Sitzungen des PBK auch „Häufig gestellte Fragen“ eingestellt, die einen schnellen Überblick über die umfangreiche Planung geben.

    Weitere Informationen zum Projekt „Leimbach-Oberlauf“ finden Sie unter www.rp-karlsruhe.de / Beteiligungsportal / Umwelt / Hochwasserschutz- und Ökologieprojekte / Leimbach-Hardtbach-Projekte. 

    Informationen zu den Teilabschnitten der Maßnahmen 3.1 und 3.3 sind unter der Maßnahme 3 zu finden.

    Ergänzende Informationen zum Projekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“

    Das Projekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“ auf der Gemarkung Wiesloch ist ein Teilprojekt der Hochwasserschutzkonzeption Leimbach-Hardtbach.

    Das Ziel der Konzeption ist es, den Hochwasserschutz am Leimbach zwischen den Ortslagen Wiesloch und Oftersheim erheblich zu verbessern und gleichbedeutend die Gewässerökologie am Leimbach im Sinne der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) deutlich aufzuwerten. Grundlage bildet die Hochwasserschutzkonzeption Leimbach-Hardtbach.

    Mit fünf Teil-Maßnahmen werden je nach der räumlichen Lage und Situation auch weitere Ziele ermöglicht, zum Beispiel die verbesserte Erlebbarkeit des Gewässers für Bürgerinnen und Bürger sowie die Erleichterung der Gewässerpflege und der Mahd der Dämme durch den Landesbetrieb Gewässer.

    Ergänzende Information  zum Projektbegleitkreis im Rahmen der  frühen Öffentlichkeitsbeteiligung

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, richtete im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung für das Projekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“ im Frühjahr 2015 einen Projektbegleitkreis ein. Von März 2015 bis Februar 2018 trafen sich die 16 Mitglieder aus Vertretern der Kommunen und Fachbehörden, Vereinen und Bürgerinnen und Bürger zu insgesamt sechs Sitzungen und zwei Exkursionen.

    Hier wurden interessante und komplexe Informationen über die Planung weitergegeben, konstruktiv diskutiert und auch die Planungsabschnitte vor Ort besichtigt. Es wurden mehrere Alternativen erarbeitet, geprüft und vorgestellt sowie Vorschläge zur Gestaltung eingebracht, die auch in die Planungen einfließen konnten.
    Mit der fünften Sitzung des Projektbegleitkreises wurde im Sommer 2017 der Startschuss gegeben, die Planung zum Teilabschnitt entlang der Bahnstrecke (Maßnahme 3.1) fertigzustellen. Mit der sechsten Sitzung folgte nun der Start für den Teilabschnitt in der Ortslage Wiesloch (Maßnahme 3.3).

    Die Teilnehmenden zeigten sich zufrieden mit der bisherigen Zusammenarbeit und dem Ergebnis. Trotz des relativ hohen Zeitaufwandes wurde die Einrichtung eines Projektbegleitkreises abschließend als ein sehr sinnvolles Gremium angesehen, um die Planungsarbeiten zu unterstützen.

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