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  • Abteilung 8
    08.12.2014
    Regierungspräsidium Karlsruhe bereitet sich auf weiter anhaltend hohe Flüchtlingszahlen vor
    Befristete Notunterkunft in der Kriegsstraße

    In enger Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe wird auf dem Gelände der ehemaligen Standortverwaltung der Bundeswehr in der Kriegsstraße in den nächsten Tagen eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet. Der Stadt wurde zugesichert, die Notunterkunft bis zum 31. März 2015 zu befristen. Die Unterkunft wird für die Aufnahme von etwa 500 Menschen vorbereitet.

    Der enorme Flüchtlingszustrom hat die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) und die Außenstellen an ihre Belastungsgrenze gebracht, die Kapazitäten sind weitestgehend ausgereizt. Bis zum 30. November waren es dieses Jahr rund 22.000 Erstantragsteller für Baden-Württemberg. Im Dezember sind bislang bereits weitere rund 1.300 Flüchtlinge in Karlsruhe eingetroffen.

    Für das Regierungspräsidium ist die Einrichtung der Notunterkunft ein wichtiger und notwendiger Schritt, den hilfsbedürftigen Menschen gerade auch über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel ein sicheres Dach über dem Kopf anbieten zu können. Dabei ist dem Regierungspräsidium bewusst, dass die Einrichtung einer solchen kurzfristigen Notunterkunft ein Kraftakt vieler Beteiligter ist und sich nur durch ein gemeinsames Handeln auf allen Ebenen realisieren lässt.

    Unterdessen erfolgt ein weiterer schrittweiser Aufbau der Belegungskapazität in der LEA Meßstetten. An diesem Wochenende wurden 170 Flüchtlinge und in der kommenden Woche werden 200 Flüchtlinge nach Meßstetten verlegt. Dann ist auch die Zollernalb-Kaserne in Meßstetten voll belegt.

    Für eine Unterbringung von Flüchtlingen in den ehemaligen US-amerikanischen Liegenschaften in Mannheim und Heidelberg laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dort werden Unterkünfte für insgesamt rund 3.000 Menschen vorbereitet. Das Regierungspräsidium hofft, noch vor Weihnachten die ersten Flüchtlinge verlegen zu können.​

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