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  • Abteilung 1
    23.04.2018
    Premiere in Karlsruhe: „Hugo Boss Fashion Award“ erstmals im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen - Staatliche Modeschule Stuttgart zeigt Entwürfe von jungen „Produktentwicklern Mode“

    ​Gute Nachricht für Modebegeisterte und Design-Fans: Die große Welt der Mode von angehenden Modeschaffenden gastiert noch bis Sonntag, 20. Mai 2018 im Regierungspräsidium am Rondellplatz. Bis dahin zeigen junge an der Staatlichen Modeschule Stuttgart ausgebildete „Produktentwickler Mode“ Entwürfe, die zuvor im Design-Center Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart gezeigt und von Hugo Boss prämiert wurden. Alle Entwürfe stehen unter dem Motto „Boss meets Bauhaus“ und übersetzen daher die klare Formensprache des Bauhauses in die Modewelt.

    Die Ausstellung wurde nun im lichtdurchfluteten Erdgeschoss des Regierungspräsidiums am Rondellplatz eröffnet und soll – so Joachim Fischer, Leiter des Fachbereichs Ausstellungen im Regierungspräsidium – der Beginn einer langfristig angelegten Kooperation mit der Staatlichen Modeschule Stuttgart und dem Design Center Baden-Württemberg sein. „Damit wollen wir neben unseren traditionellen Formaten die Bedeutung der Kreativwirtschaft in unserem Jahresprogramm noch stärker betonen. So wollen wir auch neue Publikumsschichten für unser Haus gewinnen und gleichzeitig die bewährten Ausstellungen weiter pflegen“, erklärte Fischer.

    Auf offene Ohren stoßen die Karlsruher Ausstellungsmacher damit beim Design Center Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, in dessen Veranstaltungsreihe „Ein( )sichten“ der „Hugo Boss Fashion Award“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart davor gezeigt wurde. So wollen das Regierungspräsidium und das Design Center in den kommenden Jahren auch den renommierten Staatspreis des Landes für Design, den Internationalen Designpreis Baden-Württemberg „Focus Open“ in der badischen Residenzstadt präsentieren. Christiane Nicolaus, Direktorin des Design Center:

    „Gutes Design schafft Marktanteile und Wettbewerbsvorsprung, denn es steht für Unverwechselbarkeit und weckt Begehrlichkeiten beim Kunden – es ist also ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und ein immenser Wirtschaftsfaktor. Erfolgreiches Design muss aber viel mehr bieten, als nur gutes Aussehen. Nachhaltigkeit, Funktionalität und hoher Nutzwert sind nur einige der Kriterien, mit denen sich Designer auseinandersetzen müssen, denn was nutzt beispielsweise der schönste Stuhl, wenn er nicht bequem ist und zum Sitzen einlädt?“. Vorbildlich in Baden-Württemberg, so die Industriedesignerin, sei das gut funktionierende Netzwerk zwischen Industrie, Designwirtschaft und Design Ausbildungsstätten, das immer wieder erfolgreiche Kooperationen hervorbringe – wie auch zwischen der Staatlichen Modeschule Stuttgart und dem Modekonzern Hugo Boss.

    Sabine Dirlewanger, Leiterin der 1952 gegründeten Staatlichen Modeschule Stuttgart, betonte die Bedeutung der betrieblichen Praxis als ein wichtiges Standbein der zweijährigen Ausbildung zum „Produktentwickler Mode“, die auf einer zuvor absolvierten Schneiderlehre aufbaue. Bei aller Kreativität und Individualität, welche die – der jetzige Abschlusslehrgang zählt 20 junge Menschen – „Produktentwickler Mode“ mitbringen müssten, seien auch handwerkliche Fertigkeiten und das Erlernen betrieblicher Abläufe unverzichtbar.

    Robert Herzog, Lehrer für Entwurf und Konzeption an der Modeschule, stellte dann die Preisträgerinnen Laura Pfister (3. Platz), Alexandra Beck (2. Platz) und Kerstin Issig (1. Platz) vor. Die minimalistische Reduzierung von Strukturen bei Mies van der Rohe, das permanente Hinterfragen und Aufbrechen von Strukturen oder das Bauhaus-Motto „Schön ist, was funktioniert“ – aus diesen Quellen bezogen die jungen Preisträgerinnen die Inspirationen für ihre Arbeiten, erläuterten sie im Interview im voll besetzten Steinbeis-Saal.

    Weitere Informationen zum Hugo Boss Fashion Award:

    Das Konzept des „Hugo Boss Fashion Award“: Der Abschlussjahrgang der Modeschule Stuttgart - 20 junge „Produktentwickler Mode“ - recherchieren, sammeln und konzipieren Stück für Stück in mehrwöchiger Projektarbeit, feilen an Ideen und Designs und entwerfen schließlich eigene Menswear-Kollektionen. Die Arbeiten beinhalten Story- und Moodboards, Farb-, Stoff- und Zutatenkonzept, Designs, Technics, Detailzeichnungen und Accessoires. Die Arbeit wird in Creative Suite gelayoutet und als Power Point Presentation mit Musik erstellt. HUGO BOSS jurierte und prämierte die Kollektionen mit Preisgeldern dann Mitte März im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

    Aus dem Creative Management von HUGO BOSS Menswear stammt das Thema *BOSS MEETS BAUHAUS*. Inspiration Bauhaus: Die Idee eines Gesamtkunstwerks, in der sich alle Künste verbinden. Präzise Formensprache und funktionale Materialien. Alle Designdisziplinen sind vereint im Sinne der ultimativen Produktidee. Jedes Element, jedes Detail hat seinen Platz und eigene Qualität innerhalb des großen Ganzen. Design ist klar, ausgewogen und stimmig, Ästhetik funktional und modern.

    Die Kooperation der Staatlichen Modeschule Stuttgart mit HUGO BOSS besteht seit vielen Jahren und ist vielfältig beidseitig inspirierend. HUGO BOSS gibt Einblicke in die Unternehmenskultur. So finden konstant Workshops, Gespräche und Unternehmensbesichtigungen in den Bereichen Schnitt und Creative Management für Lehrende und Absolventen statt. Parallel fungiert der Award als Talent Pool: Junge Kreative der Staatlichen Modeschule Stuttgart liefern frische Ideen, Produktentwürfe und moderne Kollektionsgedanken aus der Perspektive ihres Zeitgefühls und ihrer Generation. HUGO BOSS selektiert vor und schöpft so den Nachwuchs direkt ins Unternehmen. Gleichzeitig fördert der internationale Modekonzern den Karrierestart der jungen Designer und stellt einen der wichtigsten Partner der Staatlichen Modeschule Stuttgart dar.

    Zu sehen sind die Arbeiten noch bis Sonntag, 20. Mai 2018, täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium in der Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Weitere Informationen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/PR/Seiten/Veranstaltungen.aspx

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