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  • Abteilung 2
    15.10.2018
    Baukultur Kraichgau: Entscheidungen der Jury gefallen

    ​Im Rahmen des Auszeichnungsverfahrens „Baukultur Kraichgau“, einer Initiative des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Architektenkammer Baden-Württemberg (Kammerbezirk Karlsruhe) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, ist die Entscheidung über die zu vergebenden Auszeichnungen gefallen:

    Im Ergebnis werden 25 Projekte aus verschiedenen Bereichen, beispielsweise öffentliche Einrichtungen, Wohnen, Gewerbe oder Weinbau, als vorbildliche Baukultur im Kraichgau ausgezeichnet. Maßgebliche Kriterien für die Projekt-auswahl waren unter anderem eine zeitgemäße und funktionale Architektur unter Beachtung regionaltypischer Spezifika, eine innovative und ressourcenschonende Ausführung oder der geleistete Beitrag für das Gemeinwesen. 32 weitere Beiträge werden unter Berücksichtigung dieser Kriterien darüber hinaus als besonders gelungen gewürdigt.

    Die Auswahl erfolgte im Rahmen eines zweistufigen Bewertungsverfahrens. Der erste Schritt bestand in einer Befahrung und Vorbewertung der Beiträge durch eine 20-köpfige Vorjury, besetzt mit Fachleuten, unter anderem aus Architektur und Verwaltung. Die von diesem Gremium ausgesprochenen Empfehlungen diskutierte die Hauptjury in ihrer Sitzung am 5. Oktober im Regierungspräsidium Karlsruhe. Sie war unter anderem mit Vertretern aus Architektur, Verwaltung, Tourismus, Weinbau und Handwerk besetzt.

    Die Bekanntgabe und Prämierung der Preisträger wird im Rahmen einer Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Regierungspräsidiums Karlsruhe am 19. März 2019 stattfinden. In diesem Rahmen wird auch ein Baukulturführer für den Kraichgau präsentiert, in dem alle 90 Beiträge zum Auszeichnungsverfahren vorgestellt werden. Dass zeitgemäßes und qualitätsvolles Bauen ein bedeutender Faktor für die Lebensqualität und zukunftsfähige Entwicklung der Städte und Gemeinden im Kraichgau ist, wird zudem eine Wanderausstellung zeigen.

    Nach dem Aufruf des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Architektenkammer Baden-Württemberg und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zur Teilnahme am Auszeichnungsverfahren „Baukultur Kraichgau“ im März dieses Jahres, wurden so beispielgebende Gebäude und Planungen in den Gemeinden aufgespürt, die den Blick einer breiten Öffentlichkeit auf ortstypische Bautraditionen lenken und Wege einer zeitgemäßen Interpretation und Fortführung zeigen.

    Zugelassen waren Projekte und Planungen aus den Jahren 2008-2018 innerhalb einer Gebietskulisse von 40 Gemeinden in den Landkreisen Karlsruhe, Enz und Rhein-Neckar.

    Weitere Informationen zur „Baukultur Kraichgau“ sind auf der Internetseite der Architektenkammer Baden-Württemberg zu finden.

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